Immer mehr Hotels in Hessen für Flüchtlinge aus der Ukraine

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Immer mehr Hotels in Hessen stellen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eine Unterkunft bereit. Mittlerweile beteiligten sich mehr als 300 Betriebe, die potenziell Platz für knapp 9500 Menschen böten, wie der Geschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga Hessen, Julius Wagner, der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Manche der Unterkünfte seien für die Erstunterbringung gedacht, andere auf unbestimmte Zeit.

Wie viele Menschen aus der Ukraine bereits in Hotels wohnten, könne man derzeit noch nicht sagen. Inzwischen kämen aber erste Landkreise und Städte auf die Betriebe zu und schlössen Vereinbarungen mit diesen ab, erklärte Wagner. Man erstelle auch Listen von Caterern, die über Großküchen und Essenslieferungen Unterstützung anbieten könnten.

In Frankfurt etwa böten auch viele Restaurants kostenfreie Mahlzeiten für Geflüchtete an. Umgekehrt stelle man zunehmend ein Bedürfnis der Kriegsflüchtlinge fest, «sich einzubringen, aktiv sein zu wollen und zu arbeiten». Der Dehoga unterstütze dies und versuche, Arbeitsangebote und -nachfrage im Gastgewerbe zu bündeln.

Während der Corona-Pandemie hatte das hessische Gastgewerbe Tausende sozialversicherungspflichtige Beschäftigte verloren. Auch viele Minijobber wanderten zu anderen Branchen ab, weil Restaurants, Hotels und Pensionen monatelang zu bleiben mussten oder nur unter strengen Corona-Auflagen Gäste empfangen durften. (dpa)


 

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