Julia Klöckner und DEHOGA suchen Deutschlands beste Kinderspeisekarten

| Politik Politik

Auf der Ernährungsmesse Anuga in Köln fiel jetzt der Startschuss für den Wettbewerb „Ausgezeichnet! Deutschlands beste Kinderspeisekarten“. Gesucht werden gastronomische Betriebe, denen die gesunde Ernährung der kleinen Gäste ganz besonders am Herzen liegt.

Der gemeinsame Wettbewerb vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) richtet sich an gastronomische Betriebe, denen die gesunde Ernährung ihrer kleinen Gäste ganz besonders am Herzen liegt und die ausgewogene und kindgerechte Speisen kreativ anbieten.

„Kinder sind unsere Zukunft: Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit. Unser Ziel ist eine ausgewogenere Kinderernährung. Daher wollen wir eine gesunde Ernährung und ein ausgewogenes Speisenangebot für Kinder in der Gastronomie fördern“, sagte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner zum Start des Wettbewerbs.

Kinder bestimmen beim Restaurantbesuch maßgeblich mit, wo gegessen wird. Sie gehen gerne dorthin, wo sie sich wohlfühlen und wo ihnen das Essen schmeckt. Das müssen nicht immer die klassischen Gerichte wie Pommes, Schnitzel oder Fischstäbchen sein. Auch vielfältige und ausgewogene Speisen können Kinderherzen höherschlagen lassen.

„Schon heute punkten viele Restaurants, Landgasthöfe und Cafés mit gut durchdachten Konzepten und tollen Angeboten für Kinder und Familien. Mit dem Wettbewerb wollen wir engagierte Gastronominnen und Gastronomen unterstützen, die mit gutem Beispiel vorangehen und sich dafür einsetzen, das Speiseangebot für Kinder gesünder und geschmackvoller zu gestalten. Wir wünschen uns, dass wir so viele Betriebe zum Nachahmen inspirieren können“, erklärte Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.

Alle gastronomischen Betriebe Deutschlands sind eingeladen, sich mit ihren gesunden, kindgerechten und kreativen Kinderspeisekarten zu bewerben. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020. Zur offiziellen Preisverleihung lädt Bundesernährungsministerin Julia Klöckner die Gewinnerinnen und Gewinner nach Berlin ein.

Die detaillierten Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen sowie der Flyer: „Ausgezeichnet! Deutschlands beste Kinderspeisekarten“ stehen unter www.dehoga.de zum Download bereit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft warnt vor wirtschaftlichen Folgen zentraler AfD-Positionen. Im Mittelpunkt stehen Zuwanderung, offene Grenzen und eine mögliche Abkehr vom Euro.

Der Schweizer Ständerat hat einer Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungen um acht Jahre zugestimmt. HotellerieSuisse fordert nun den Nationalrat zum Mitziehen auf.

Eine Preisstudie im Auftrag der NGG zeigt nach der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn kaum günstigere Restaurantgerichte. Die Gewerkschaft sieht die Entlastung der Gäste als ausgeblieben an. Der DEHOGA widerspricht: Die Steuersenkung sei kein Preissenkungsprogramm, sondern sichere Betriebe und stabilisiere Preise.

Das Schweizer Parlament will freiwillige Trinkgelder von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ausnehmen – auch bei elektronischer Zahlung. Der Bundesrat lehnt eine generelle Ausnahme ab und warnt vor möglichen Folgen für die soziale Absicherung.

Die Bundesregierung plant neue Vorgaben für das Bezahlen in Deutschland. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister sollen ab 2027 neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Welche Verfahren akzeptiert werden müssen und welche Ausnahmen vorgesehen sind.

Die britische Regierung will Regionalbürgermeistern in England künftig die Möglichkeit geben, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Entsprechende Pläne für die sogenannte Touristensteuer stellte nun Wohnungsbauministerin Angela Rayner vor.

Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.

Ferienwohnungen für Touristen, steigende Mieten für Einheimische: In vielen europäischen Städten wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europäische Kommission will Kommunen und Behörden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking stärker zu begrenzen. 

Klare Ansage der Potsdamer Wirtschaft: 85 Prozent der 110 teilnehmenden Unternehmen lehnen die Einführung der kommunalen Verpackungssteuer ab. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Mitgliederbefragung verschiedener Verbände.

Hürden für einen gelungenen Einstieg ins Berufsleben müssen abgebaut werden, sagt der Gewerkschaftsbund. Auch auf hohe Lebenshaltungskosten müsse reagiert werden. Wie sich der DGB das vorstellt.