Keine Corona-Erleichterungen in Hotels und Restaurants in Berlin

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Für das Ausgehen und Übernachten in Berlin in der Corona-Krise wird es aus Sicht des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) vorerst keine Lockerungen geben. Ein Gespräch mehrere Verbände mit Vertretern des Senats im Rathaus am Montag sei offen und konstruktiv, aber auch ernüchternd verlaufen, teilte der Dehoga Berlin mit. «Kurz: es wird keine Erleichterung für die Branchen geben», teilte Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder mit. Der Senat berät am Dienstag über die künftigen Regeln.

Bei dem Treffen im Rathaus ging es darum, ob und wenn ja in welchem Umfang Berlin die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse wie erweiterte Testpflichten umsetzt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten am vergangenen Dienstag beschlossen, dass ab nächster Woche für bestimmte Einrichtungen und Freizeitangebote nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zutritt haben. Das soll etwa in Hotels, in Innenräumen etwa in Restaurants oder bei Veranstaltungen der Fall sein.

Die «3G-Regel» kann demnach ausgesetzt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region «stabil» unter 35 liegt. Am Dienstag berät der Senat über die Umsetzung auf Landesebene. «3G» würde für die Hotellerie sogar eine Verschärfung bedeuten, erklärte Lengfelder. Denn dann müssten von Samstag an auch anreisende Hotelgäste diese Vorschrift einhalten. (dpa)


 

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