„LIFT“ will Innovationen im Tourismus födern

| Politik Politik

Mit bis zu 1,5 Mio Euro fördert die Bundesregierung von 2019 an innovative Modellprojekte im deutschen Tourismus. Das neue Förderprogramm zur Leistungssteigerung und und Innovationsförderung im Tourismus (LIFT) wurde jetzt vom Tourismusbeauftragten der Bundesregierung und Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Thomas Bareiß, auf dem Deutschen Tourismustag in Bonn vorgestellt. Betreut und begleitet wird es vom Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes.

„Wir suchen Leuchttürme, die einen echten Innovationsschub in die deutsche Tourismuswirtschaft bringen“, sagt Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack, Leiter des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes. Bis zu 60 Prozent der Projektkosten werden dabei aus dem Budget des BMWi übernommen. „LIFT“ grenzt die Einreichungen nicht auf bestimmte Themengebiete innerhalb der Tourismuswirtschaft ein. Die Schwerpunkte der Maßnahmen sollten laut jetzt veröffentlichter Förderbekanntmachung aber einen positiven Einfluss auf die Themen Digitalisierung, Globalisierung oder Vernetzung in strukturschwächen Räumen aufgreifen.

Dies sind auch die aktuellen Schwerpunktthemen des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes. „Innovationskraft und Praxisnähe haben bei den Vergabekriterien einen großen Einfluss, sagt Quack. Sowohl touristische Unternehmen als auch Verbände und Organisationen sind teilnahmeberechtigt. Das Kompetenzzentrum Tourismus organisiert nicht nur das Förderverfahren, sondern begleitet die Antragsteller auch während der Fördermaßnahme.

Der Tourismusbeauftragte Thomas Bareiß dazu: „Wir wollen aus guten Ideen erfolgreiche Modellprojekte mit Strahlkraft für die deutsche Tourismuswirtschaft machen. Das funktioniert am besten mit vereinten Kräften: der finanziellen Förderung innovativer und wegweisender Geschäftsideen und Produkte in Kombination mit der umsetzungsorientierten und praxisnahen Begleitung durch das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes.“ Interessenbekundungen zum Förderprogramm „LIFT“ sind bis spätestens Mittwoch,9. Januar 2019 möglich. Tipps zum mehrstufigen Bewerbungsverfahren und zum gesamten Förderprogramm gibt es unter: www.kompetenzzentrum-tourismus.de/lift

Zurück

Vielleicht auch interessant

McDonald's Deutschland setzt das Format Burger Dialog fort. In Kooperation mit dem Musiker Eko Fresh und Vertretern aus der Bundespolitik thematisiert das Unternehmen zum Auftakt der neuen Runde das Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement.

Die Gewerkschaft NGG droht in Hessen mit den "größten Streiks, die diese Branche in der Bundesrepublik jemals erlebt" habe. Vorabankündigungen wie bei der Bahn werde es laut NGG nicht geben.

Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.

Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß. 

Mehr Transparenz auf der Speisekarte – oder mehr Bürokratie in der Küche? Die geplante Tierhaltungskennzeichnung spaltet die Branche. Zwischen politischem Anspruch und betrieblicher Realität geht es um mehr als nur ein Label. Ein Kommentar von Marc Schnerr.

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Rheinland-Pfalz ist gegen die Einführung einer Bettensteuer. Der Verband plädiert dagegen für einen zweckgebundenen Gästebeitrag.

Die Europäische Union hat sich vorläufig auf eine Reform der Koordinierung der Sozialversicherungssysteme verständigt. Wie aus einer Mitteilung des Geschäftsreiseverbades BT4Europe hervorgeht, betrifft die Einigung insbesondere die Abschaffung der A1-Bescheinigung für kurzfristige grenzüberschreitende Geschäftsreisen.

Caroline von Kretschmann äußert sich zur Entlastungsprämie und nennt eine Beispielrechnung: Für die Auszahlung an alle Mitarbeiter wären 3,3 Millionen Euro zusätzlicher Umsatz erforderlich. Auch der DEHOGA Hessen kritisiert das Maßnahmenpaket der Bundesregierung.

Als Reaktion auf gestiegene Kosten durch den Iran-Krieg ermöglicht die Koalition eine steuerfreie Krisenprämie für Arbeitnehmer. Die Wirtschaft hat aber schon verhalten reagiert.

Der Kanzler hat mit einer Äußerung zur gesetzlichen Rente für Empörung gesorgt. Auf dem CDA-Kongress versucht er, die Gemüter zu beruhigen. Und er hat eine Botschaft für den Koalitionspartner.