Luxemburg startet ab Sonntag mit Innengastronomie

| Politik Politik

Ein Besuch im Restaurant oder im Café: Das ist ab Sonntag in Luxemburg wieder möglich. Nach monatelanger Zwangspause darf dann die Gastronomie im Innenbereich wieder öffnen, wie die luxemburgische Regierung angekündigt hat. Voraussetzung für den Zutritt in Pizzeria & Co ist, dass man ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann.

Nach Angaben des luxemburgischen Gesundheitsministeriums kann dies sein: ein PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden, ein tagesaktueller Schnelltest, der zertifiziert ist oder ein Selbsttest vor Ort. Der Schnelltest-Beleg müsse von Gesundheitspersonal ausgestellt werden, welches eine Arbeitsbefugnis in Luxemburg habe, sagte ein Sprecherin. Ab Montag wollen viele Apotheken in Luxemburg Schnelltests anbieten.

Restaurants und Cafés können Gäste im Innenbereich ab Sonntag bis 22.00 Uhr empfangen, wobei bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen dürfen. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden - es gelten zudem die Hygieneregeln. Von Mitternacht bis 6.00 Uhr morgens sind weiterhin nächtliche Ausgangsbesschränkungen in Luxemburg in Kraft.

Die Außengastronomie ist in Luxemburg bereits seit 7. April unter Auflagen geöffnet: Draußen ist aber kein Schnelltest nötig. Die neuen Lockerungen sind nach Angaben der Regierung möglich, weil die Corona-Lage derzeit weitgehend stabil ist. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Konstanz meldet eine Trendwende beim Müllaufkommen im öffentlichen Raum und führt diese auf die seit 1. Januar 2025 erhobene Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen für Speisen und Getränke zum Sofortverzehr zurück. Parallel dazu äußern Verbände Kritik an der Bewertung der Stadt und bemängeln das vorschnelle Fazit.

Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren hat das Bundeskartellamt über mögliche Wettbewerbsbeschränkungen und eine zunehmende Marktkonzentration im Bereich der MICE-Buchungsportale informiert. Nach Auffassung des Verbands droht in diesem zentralen Marktsegment für die deutsche Wirtschaft eine „gefährliche Ballung von Marktmacht“.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat eine längere Frist bis zur Vorlage einer ersten Krankschreibung vorgeschlagen. Niedersächsische Arbeitgeber haben mit deutlichen Worten reagiert.

Schlagabtausch um Ostsee-Preise: Tourismusminister Wolfgang Blank kritisiert die Gastronomie von Mecklenburg-Vorpommern wegen zu teurer Schnitzel und Hotelzimmern. Der DEHOGA kontert scharf und schiebt die Schuld für die hohen Kosten auf die Politik und den Mindestlohn.

Die geplanten Steuerentlastungen für die Gastronomie und Pendler sorgen bei den Ländern und Kommunen für Sorge. Der Finanzausschuss des Bundesrats warnt vor einer "zusätzlichen Verschärfung der Haushaltslage". Der Bundesrat befasst sich am 17. Oktober 2025 mit den Plänen und einer möglichen Forderung nach Kompensation durch den Bund.

Mehr Eigenverantwortung, weniger unnötige Praxis-Besuche: Der Kassenärzte-Chef möchte die Regeln zur Krankschreibung gelockert sehen. Das soll Arbeitnehmer, Eltern und Praxen entlasten.

Finanzminister Heere will Steuertricks in der Gastronomie erschweren – auch, um Steuerausfälle bei einer Senkung der Umsatzsteuer für die Branche zu kompensieren.

Auf dem Hauptstadtkongress des Deutschen Reiseverbandes hat DRV-Präsident Norbert Fiebig eine klare politische Kurskorrektur gefordert. Angesichts schwacher Konjunkturaussichten, steigender Preise und einer zunehmenden Bürokratielast sei die wirtschaftliche Lage der Branche ernst.

Das Europaparlament will Bezeichnungen wie «Veggie-Burger» oder «Soja-Schnitzel» verbieten lassen. Auch Begriffe wie «Steak» oder «Wurst» sollen dem Willen einer Mehrheit der Abgeordneten zufolge künftig nur noch für tierische Lebensmittel verwendet werden dürfen.

Der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken, hat sich für die verpflichtende und kostenfreie Abgabe von Leitungswasser in Restaurants ausgesprochen. Seiner Ansicht nach ist dies eine einfache und längst überfällige Maßnahme, um Menschen mit geringem Einkommen die Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag zu ermöglichen.