Luxemburg startet ab Sonntag mit Innengastronomie

| Politik Politik

Ein Besuch im Restaurant oder im Café: Das ist ab Sonntag in Luxemburg wieder möglich. Nach monatelanger Zwangspause darf dann die Gastronomie im Innenbereich wieder öffnen, wie die luxemburgische Regierung angekündigt hat. Voraussetzung für den Zutritt in Pizzeria & Co ist, dass man ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann.

Nach Angaben des luxemburgischen Gesundheitsministeriums kann dies sein: ein PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden, ein tagesaktueller Schnelltest, der zertifiziert ist oder ein Selbsttest vor Ort. Der Schnelltest-Beleg müsse von Gesundheitspersonal ausgestellt werden, welches eine Arbeitsbefugnis in Luxemburg habe, sagte ein Sprecherin. Ab Montag wollen viele Apotheken in Luxemburg Schnelltests anbieten.

Restaurants und Cafés können Gäste im Innenbereich ab Sonntag bis 22.00 Uhr empfangen, wobei bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen dürfen. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden - es gelten zudem die Hygieneregeln. Von Mitternacht bis 6.00 Uhr morgens sind weiterhin nächtliche Ausgangsbesschränkungen in Luxemburg in Kraft.

Die Außengastronomie ist in Luxemburg bereits seit 7. April unter Auflagen geöffnet: Draußen ist aber kein Schnelltest nötig. Die neuen Lockerungen sind nach Angaben der Regierung möglich, weil die Corona-Lage derzeit weitgehend stabil ist. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat gemeinsam mit Handelsunternehmen und Verbänden eine Regulierung der Gebühren für sogenannte Commercial Cards gefordert. Wie der Verband auf Linkedin mitteilt, habe sich die Initiative dazu an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gewandt.

Seltene Einigkeit: Wie CSU-Chef Söder findet auch SPD-Ministerpräsidentin Schwesig, die Entlastungsprämie sollte man abhaken. Beide setzen die Hoffnungen nun auf eine Einkommensteuerreform.

Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.

Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.

Die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können, kommt vorerst nicht. Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf überraschend nicht zu.

McDonald's Deutschland setzt das Format Burger Dialog fort. In Kooperation mit dem Musiker Eko Fresh und Vertretern aus der Bundespolitik thematisiert das Unternehmen zum Auftakt der neuen Runde das Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement.

Die Gewerkschaft NGG droht in Hessen mit den "größten Streiks, die diese Branche in der Bundesrepublik jemals erlebt" habe. Vorabankündigungen wie bei der Bahn werde es laut NGG nicht geben.

Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.

Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.