„Manchmal tut es weh“ - DEHOGA Hessen-Präsident Gerald Kink im Podcast „Die kleine Kneipe“

| Politik Politik

Gerald Kink ist seit neun Jahren Präsident des Hotel- und Gastronomieverbandes DEHOGA Hessen und Inhaber des Hotel Oranien in Wiesbaden. In dem Podcast „Die kleine Kneipe“ spricht er über das Ehrenamt an der Spitze eines der mitgliedsstärksten Branchenverbände, seine Motivation und die Frage, wie politische Interessenvertretung gelingt: "Transparenz und ein wertschätzendes Miteinander" sind seine Maximen. 

Die Rolle und Wahrnehmung des DEHOGA in der Branche beschäftigen ihn auch sehr persönlich – „Manchmal tut es weh.“, sagt der 58jährige Hotelier, „und wir müssen die Kräfte des vielfältigen, heterogenen Gastgewerbes stärker bündeln.“

Die Corona-Krise und die Herausforderungen, die da noch kommen - sei es eine sich entwickelnde Schieflage zwischen Branchen, die auf Home Office-Arbeit setzen können und all jenen, denen dies verwehrt bleibt, lässt ihn Wertungswidersprüche befürchten, oder seien es die wirtschaftlichen Auswirkungen. Das sehr persönliche Gespräch eröffnet Einblicke in die Gedankenwelt einer Persönlichkeit, die mit einem hohen Maß an Integrationskraft und Verständnis auch klare Worte findet
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wirtschaftsverbände in Potsdam fordern die Aussetzung der für Juli geplanten Verpackungssteuer aufgrund anhaltender Unklarheiten bei der Umsetzung. Die Allianz warnt zudem vor Wettbewerbsnachteilen und einer mangelnden Lenkungswirkung der Abgabe.

Die Österreichische Hotelvereinigung drängt auf eine gesetzliche Regulierung von Online-Bewertungsplattformen nach italienischem Vorbild. Eine aktuelle Umfrage zeigt eine breite Zustimmung in der Bevölkerung für eine Verifizierungspflicht bei Rezensionen.

Das Rückmeldeverfahren zu frühen Corona-Hilfen, die 2020 an Unternehmen geflossen waren, hatte Debatten ausgelöst. Nun will das Land Hessen die Verwaltungspraxis ändern. Der Dehoga erklärte, man sei damit nicht glücklich, aber zufrieden.

Eine Bitkom-Langzeitstudie zeigt, dass zehn Jahre nach Einführung der Datenschutz-Grundverordnung der betriebliche Umsetzungsaufwand für Unternehmen massiv gestiegen ist.

Die Österreichische Hotelvereinigung kritisiert die geplante Erhöhung der Alkoholsteuer und warnt vor steigenden Kosten für den Tourismus. Verbandspräsident Walter Veit fordert angesichts der allgemeinen Teuerung Entlastungen und Entbürokratisierung statt neuer Steuern.

Rund um die Event-Messe Imex in Frankfurt ist es in Frankfurt zu ersten Warnstreiks im hessischen Hotel- und Gastronomiegewerbe gekommen. Rund 400 Beschäftigte von Hotels und Caterern seien dem Aufruf gefolgt, teilte die Gewerkschaft NGG mit.

Zum Auftakt der Veranstaltungsmesse Imex hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Beschäftigte mehrerer Frankfurter Messe-Hotels zu einem Warnstreik aufgerufen.

Der Acht-Stunden-Arbeitstag gilt seit 1918 in Deutschland. Die Koalition aus Union und SPD will nach den bisherigen Plänen stattdessen einen wöchentlichen Rahmen für die Arbeitszeit einführen, doch es gibt Streit um das Vorhaben.

Die Corona-Pandemie hatte viele Thüringer Unternehmen vor Existenzprobleme gestellt. Der Staat half mit viel Geld. Ein Teil davon wurde zurückgefordert. Das ist der Stand in Thüringen.

Die Bundesregierung hat für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine befristete Verordnung zu Ausnahmen beim Lärmschutz beschlossen. Damit können Public-Viewing-Veranstaltungen laut Mitteilung teilweise auch bis in die Nacht stattfinden. Wie die Bundesregierung mitteilt, hat inzwischen auch der Bundesrat formal zugestimmt.