„Manchmal tut es weh“ - DEHOGA Hessen-Präsident Gerald Kink im Podcast „Die kleine Kneipe“

| Politik Politik

Gerald Kink ist seit neun Jahren Präsident des Hotel- und Gastronomieverbandes DEHOGA Hessen und Inhaber des Hotel Oranien in Wiesbaden. In dem Podcast „Die kleine Kneipe“ spricht er über das Ehrenamt an der Spitze eines der mitgliedsstärksten Branchenverbände, seine Motivation und die Frage, wie politische Interessenvertretung gelingt: "Transparenz und ein wertschätzendes Miteinander" sind seine Maximen. 

Die Rolle und Wahrnehmung des DEHOGA in der Branche beschäftigen ihn auch sehr persönlich – „Manchmal tut es weh.“, sagt der 58jährige Hotelier, „und wir müssen die Kräfte des vielfältigen, heterogenen Gastgewerbes stärker bündeln.“

Die Corona-Krise und die Herausforderungen, die da noch kommen - sei es eine sich entwickelnde Schieflage zwischen Branchen, die auf Home Office-Arbeit setzen können und all jenen, denen dies verwehrt bleibt, lässt ihn Wertungswidersprüche befürchten, oder seien es die wirtschaftlichen Auswirkungen. Das sehr persönliche Gespräch eröffnet Einblicke in die Gedankenwelt einer Persönlichkeit, die mit einem hohen Maß an Integrationskraft und Verständnis auch klare Worte findet
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sekt oder Bier bei der Konfirmationsfeier oder der Jugendweihe: Das war seit Generationen üblich. Doch die Gefahren durch Alkohol werden inzwischen viel ernster genommen. Der Gesetzgeber reagiert.

Seit dem 12. August gelten erste Vorgaben der europäischen Verpackungsverordnung PPWR verbindlich. Für Hotels und Gastronomiebetriebe kann die eigene Marke auf Verpackungen zusätzliche Verantwortlichkeiten auslösen.

Deutschlands Arbeitgeber pochen auf eine Arbeitszeit-Reform. Sie wollen - aus ihrer Sicht endlich - eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. Der DGB warnt vor einem Rückfall ins 19. Jahrhundert.

Höhere Steuern und damit höhere Preise für Brot, Butter und Obst: Darauf zielt ein Vorschlag von Ökonom Clemens Fuest. Er will Einheitlichkeit bei der Mehrwertsteuer und im Gegenzug manche entlasten.

Ab 2027 plant Duisburg die Einführung einer Bettensteuer von drei Euro pro Nacht. Während die Stadt mit Einnahmen zur Haushaltskonsolidierung rechnet, kritisiert die Hotelbranche den zusätzlichen Aufwand und warnt vor Abwanderungseffekten.

Die Europäische Kommission will Mitgliedstaaten und Kommunen mit dem geplanten Affordable Housing Act zusätzliche Instrumente gegen Wohnungsdruck an die Hand geben. Ein Schwerpunkt des Vorhabens sind Maßnahmen im Zusammenhang mit Kurzzeitvermietungen wie Airbnb.

Die geplante stärkere Besteuerung alkoholischer Getränke stößt einer Umfrage zufolge bei einer großen Mehrheit der Bürger auf Zustimmung. Knapp zwei Drittel gaben in der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa an, dass sie diesen Vorstoß der Bundesregierung für sinnvoll halten.

Die Bundesregierung plant, die Mittel für die Tourismusförderung im Bundeshaushalt 2027 um 449.000 Euro zu reduzieren. Die Grünen kritisieren die Kürzung und fordern Änderungen im weiteren Haushaltsverfahren.

Was steht oben, wenn Nutzer WM-Spiele, Hotels oder Routen googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. Die Millionenstrafe könnte US-Präsident Donald Trump verärgern. Der Hotelverband freut sich, dass die Kommission Zähne zeige.

Die EU hat den Weg für die Destillation von Rot- und Roséweinen freigemacht. Damit kann aus Wein Industriealkohol werden. Der wird unter anderem für Reinigungsmittel verwendet.