„Massive Kostenfalle“: Hoteliers fürchten den Mindestlohn

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Im Oktober soll der Mindestlohn auf 12 Euro angehoben werden. Das steigert die Gesamtkosten deutscher Hotels laut Prognosen um sechs bis acht Prozent. Viele Hoteliers fürchten, dass sie die steigenden Personalkosten dann nicht mehr stemmen können.

Wie das Handelsblatt berichtet, sprechen Manager von einer „massiven Kostenfalle“, doch negativ über den Mindestlohn sprechen wollen die wenigsten. „Wer sich als guter Arbeitgeber präsentieren will, kann den Mindestlohn nicht öffentlich verfluchen“, so ein Hotelier, der namentlich nicht genannt wird.

 

Laut einer DEHOGA-Umfrage erwarten die Hälfte aller Unternehmer eine Steigerung der Personalkosten um mehr als 15 Prozent. Über 27 Prozent glauben, dass sie künftig zehn bis 15 Prozent mehr an Gehälter zahlen müssten.

Für Hotelberater Michael Lidl ein schweres Los. „Wenn es den Hotels nicht gelingt, die Preise entsprechend zu erhöhen, bekommen sie ein mächtiges Problem.“


 

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