Mecklenburg-Vorpommern öffnet am 28. Mai Hotels und Pensionen

| Politik Politik

Die Hotels in Mecklenburg-Vorpommern sollen ab dem 28. Mai wieder Touristen beherbergen dürfen. Eine Woche lang soll die Öffnung für „Landeskinder“ gelten, dann sollen auch Gäste aus anderen Bundesländern wieder Urlaub im Nordosten machen dürfen.

Die Hotels in Mecklenburg-Vorpommern sollen ab dem 28. Mai wieder Touristen beherbergen dürfen. Eine Woche lang soll die Öffnung für „Landeskinder“ gelten, dann sollen auch Gäste aus anderen Bundesländern wieder Urlaub im Nordosten machen dürfen.

«Gesundheits- und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) und ich schlagen gemeinsam vor, dass wir den ersten Schritt, also die Beherbergung von Gästen aus MV, bereits zum 28. Mai umsetzen», sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) der «Ostsee-Zeitung» (Dienstag). Wie im Vorjahr sollen dann eine Woche später auch Gäste aus anderen Bundesländern wieder Urlaub im Nordosten machen dürfen. Eine Belegungsquote sei hingegen nicht geplant. Ursprünglich sollte der Neustart im Tourismus erst Mitte Juni erfolgen. Der rasche Rückgang der Corona-Infektionen ermögliche aber, Öffnungsschritte vorzuziehen.

Regierung und Hoteliers beraten über Tourismus-Start in MV 

Auf einem weiteren Sondergipfel will die Landesregierung am Mittwoch (15.00 Uhr) mit Branchenvertretern über konkrete Öffnungsschritte beraten. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte bereits vor dem Treffen in Aussicht gestellt, dass Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen noch in dieser Woche wieder öffnen dürfen. Demnach könnten vom 28. Mai Gäste aus MV beherbergt werden. Eine Woche später sollen dann auch Gäste aus anderen Bundesländern wieder Urlaub im Nordosten machen dürfen.

Bislang war der Neustart im Tourismus erst für Mitte Juni geplant. Wegen des raschen Rückgangs der Corona-Fallzahlen im Land ist die Landesregierung nun aber offenbar bereit, Öffnungsschritte vorzuziehen. Hoteliers und Vermieter hatten angesichts monatelanger Einnahmeausfälle auf eine frühere Öffnung der Häuser gedrängt, mussten im Gegensatz zur Konkurrenz in Schleswig-Holstein aber auf das Pfingstgeschäft verzichten. Schon seit November sind keine Urlaubsreisen in und nach Mecklenburg-Vorpommern mehr möglich. Gaststätten dürfen seit dem Pfingstwochenende wieder öffnen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft warnt vor wirtschaftlichen Folgen zentraler AfD-Positionen. Im Mittelpunkt stehen Zuwanderung, offene Grenzen und eine mögliche Abkehr vom Euro.

Der Schweizer Ständerat hat einer Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungen um acht Jahre zugestimmt. HotellerieSuisse fordert nun den Nationalrat zum Mitziehen auf.

Eine Preisstudie im Auftrag der NGG zeigt nach der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn kaum günstigere Restaurantgerichte. Die Gewerkschaft sieht die Entlastung der Gäste als ausgeblieben an. Der DEHOGA widerspricht: Die Steuersenkung sei kein Preissenkungsprogramm, sondern sichere Betriebe und stabilisiere Preise.

Das Schweizer Parlament will freiwillige Trinkgelder von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ausnehmen – auch bei elektronischer Zahlung. Der Bundesrat lehnt eine generelle Ausnahme ab und warnt vor möglichen Folgen für die soziale Absicherung.

Die Bundesregierung plant neue Vorgaben für das Bezahlen in Deutschland. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister sollen ab 2027 neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Welche Verfahren akzeptiert werden müssen und welche Ausnahmen vorgesehen sind.

Die britische Regierung will Regionalbürgermeistern in England künftig die Möglichkeit geben, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Entsprechende Pläne für die sogenannte Touristensteuer stellte nun Wohnungsbauministerin Angela Rayner vor.

Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.

Ferienwohnungen für Touristen, steigende Mieten für Einheimische: In vielen europäischen Städten wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europäische Kommission will Kommunen und Behörden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking stärker zu begrenzen. 

Klare Ansage der Potsdamer Wirtschaft: 85 Prozent der 110 teilnehmenden Unternehmen lehnen die Einführung der kommunalen Verpackungssteuer ab. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Mitgliederbefragung verschiedener Verbände.

Hürden für einen gelungenen Einstieg ins Berufsleben müssen abgebaut werden, sagt der Gewerkschaftsbund. Auch auf hohe Lebenshaltungskosten müsse reagiert werden. Wie sich der DGB das vorstellt.