Minijob-Gehaltsgrenze von 600 Euro gefordert

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Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hält die Minijob-Gehaltsgrenze von 450 für völlig unzeitgemäß und fordert eine Anhebung auf 600 Euro. «Die 450-Euro-Minijob-Grenze gibt es schon über Jahre, während der Mindestlohn immer weiter steigt», sagte Verbandspräsident Hans Peter Wollseifer der «Rheinischen Post» (Montag). «Minijobber an der 450-Euro-Grenze profitieren aber nicht finanziell von all diesen Steigerungen - für sie verkürzt sich nur mit jeder Anhebung die Arbeitszeit.»

Für die Arbeitgeber werde es immer schwieriger, die wegfallenden Arbeitsstunden aufzufangen, sagte Wollseifer. Denn viele Minijobber wollten auf keinen Fall diese Grenze überschreiten. Das führe dazu, dass vielfach nicht mehr genügend Minijobber zu finden seien, etwa Verkäufer bei Bäckern und Metzgern. Deshalb plädiert Wollseifer für eine höhere Grenze von 600 Euro. «Und wir müssen eine Dynamisierung einführen, damit wir nicht immer wieder alle paar Jahre darum kämpfen müssen, dass die Grenze steigt.» (dpa)


 

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