Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister wirbt in Vietnam um touristische Fachkräfte

| Politik Politik

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) wird in Vietnam um Fachkräfte werben. Zudem stehe der Ausbau der Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen im Vordergrund, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. «In Sachsen-Anhalt wird der Fachkräftebedarf in den kommenden Jahren weiter steigen», heißt es in einer Mitteilung des Ministers. Dieser Bedarf werde nur mit gezielter Zuwanderung gedeckt werden können. Konkret gehe es etwa um Arbeitskräfte im Gesundheitswesen und Tourismus, teilte die Pressestelle des Ministeriums mit.

Im Mittwoch ist in Ho-Chi-Minh-Stadt ein Austausch mit deutschen Unternehmen geplant, die einen Standort in Vietnam haben. Am Tag darauf will die Delegation die Deutsch-Vietnamesische Universität besuchen. Ministeriumsangaben zufolge sind knapp 300 der 7000 ausländischen Studenten in Sachsen-Anhalt aus Vietnam. Dieser Austausch soll weiter gefördert werden. Der letzte mitgeteilte Termin der Asienreise soll am Montag in Singapur stattfinden. Auch hier ist sind Gespräche mit Wissenschaftsvertretern geplant. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Deutschlands Arbeitgeber pochen auf eine Arbeitszeit-Reform. Sie wollen - aus ihrer Sicht endlich - eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. Der DGB warnt vor einem Rückfall ins 19. Jahrhundert.

Höhere Steuern und damit höhere Preise für Brot, Butter und Obst: Darauf zielt ein Vorschlag von Ökonom Clemens Fuest. Er will Einheitlichkeit bei der Mehrwertsteuer und im Gegenzug manche entlasten.

Ab 2027 plant Duisburg die Einführung einer Bettensteuer von drei Euro pro Nacht. Während die Stadt mit Einnahmen zur Haushaltskonsolidierung rechnet, kritisiert die Hotelbranche den zusätzlichen Aufwand und warnt vor Abwanderungseffekten.

Die Europäische Kommission will Mitgliedstaaten und Kommunen mit dem geplanten Affordable Housing Act zusätzliche Instrumente gegen Wohnungsdruck an die Hand geben. Ein Schwerpunkt des Vorhabens sind Maßnahmen im Zusammenhang mit Kurzzeitvermietungen wie Airbnb.

Die geplante stärkere Besteuerung alkoholischer Getränke stößt einer Umfrage zufolge bei einer großen Mehrheit der Bürger auf Zustimmung. Knapp zwei Drittel gaben in der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa an, dass sie diesen Vorstoß der Bundesregierung für sinnvoll halten.

Die Bundesregierung plant, die Mittel für die Tourismusförderung im Bundeshaushalt 2027 um 449.000 Euro zu reduzieren. Die Grünen kritisieren die Kürzung und fordern Änderungen im weiteren Haushaltsverfahren.

Was steht oben, wenn Nutzer WM-Spiele, Hotels oder Routen googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. Die Millionenstrafe könnte US-Präsident Donald Trump verärgern. Der Hotelverband freut sich, dass die Kommission Zähne zeige.

Die EU hat den Weg für die Destillation von Rot- und Roséweinen freigemacht. Damit kann aus Wein Industriealkohol werden. Der wird unter anderem für Reinigungsmittel verwendet.

Die Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Gitta Connemann, hat sich gegen die vom Bundesfinanzministerium geplante Erhöhung der Schaumweinsteuer gestellt. Das Bundeskabinett hat jüngst auch ein Paket zur Anhebung von Verbrauchsteuern auf alkoholhaltige Getränke auf den Weg gebracht.

Wer die Korken knallen lassen will, muss nach den Plänen des Bundeskabinetts und Finanzminister Klingbeil kommendes Jahr höhere Steuern zahlen. Aus der Union kommt Widerstand.