Tourismus mit Schnelltest: Augustusburger Modellprojekt kann vorerst nicht starten

| Politik Politik

Testen statt abwarten: Die Stadt Augustusburg bei Chemnitz wollte mit einem touristischen Modellprojekt einen Weg aus dem Corona-Lockdown finden. Gäste, die ein Hotel, Museum oder Restaurant in Augustusburg besuchen möchten, sollten das nach einem erfolgreichen Schnelltest auch dürfen.

Nach gestiegenen Infektionszahlen liegt das Modellprojekt nun jedoch vorerst auf Eis. «Es wird alles weiter vorbereitet», sagte Bürgermeister Dirk Neubauer (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Bedingung des Landes sei aber, dass die Wocheninzidenz in der Stadt und dem Landkreis Mittelsachsen unter der Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt. Das ist derzeit nicht der Fall.

Eigentlich sollten am kommenden Wochenende Gaststätten, Hotels und das Museum wieder für Besucher öffnen. Voraussetzung ist, dass sich die Gäste vorher auf eine Corona-Infektion hin testen lassen. Die Resonanz aus dem Gastgewerbe sei sehr groß und fast alle wöllten mitmachen, sagte Neubauer. Ziel sei zu zeigen, wie Öffnungen auch unter Pandemie-Bedingungen möglich seien.

Die Stadt will das Projekt weiterhin so schnell wie möglich an den Start bringen. Ein konkreter Termin ist angesichts der aktuellen Corona-Situation nicht abzusehen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.

Der Dehoga Niedersachsen warnt vor massiven Schäden für das Gastgewerbe durch angekündigte Streiks im Nah- und Luftverkehr während der Hannover Messe. Verbandspräsident Breuckmann kritisiert den Zeitpunkt der Maßnahmen und fordert eine schnelle Einigung der Tarifparteien.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Doch Unternehmensvertreter reagieren genervt.

Die NGG wirft dem DEHOGA Rheinland-Pfalz vor, Tarifverhandlungen einseitig für gescheitert erklärt zu haben. Beide Seiten stellen unterschiedliche Positionen zu Angebot und Forderungen dar.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie. Doch wie viele Arbeitnehmer sie am Ende bekommen, bleibt abzuwarten.

Die Folgen des Iran-Kriegs belasten Autofahrer und Wirtschaft. Mit einer Steuersenkung und einem Krisen-Bonus will die Koalition helfen. Weitere Reformen sollen folgen.

Die Bundesregierung hält an ihren Plänen fest, künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu ermöglichen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, die als Bundestagsdrucksache vorliegt.