Ukrainische Geflüchtete dürfen weiter in Deutschland arbeiten

| Politik Politik

Die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse von Geflüchteten aus der Ukraine gelten bis zum 4. März 2025. Darüber informierte das Bundesinnenministerium den DEHOGA und andere Wirtschaftsverbände.

Demnach werden die am 1. Februar 2024 noch gültigen Aufenthaltserlaubnisse für diesen Personenkreis automatisch bis zum 4. März 2025 verlängert. Eine Umschreibung des Titels durch die Ausländerbehörden sei hierfür nicht erforderlich, zitiert der DEHOGA aus eienm Schreiben des Bundesinnenministeriums. Damit sei auch der Arbeitsmarktzugang verbunden. Die Beschäftigung bzw. Weiterbeschäftigung dieser Personen sei also ohne Neuausstellung eines elektronischen Aufenthaltstitels möglich.

Möglich sei alternativ auch ein Wechsel in einen „normalen“ Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit. Der Vorteil sei hier, dass dann auch über 2025 hinaus der Aufenthaltsstatus gesichert würden könne. In Betracht kommen könnte insbesondere eine Beschäftigung als anerkannte Fachkraft oder im Rahmen der sog. „Erfahrungssäume“ oder auch eine Berufsausbildung.

Wissenswertes über die neue Aufenthaltstitel hat der DEHOGA Bundesverband hier zusammengefasst: https://www.dehoga-bundesverband.de/branchenthemen/arbeitskraefte-einwanderung/


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die NGG unterstützt die Empfehlungen der Rentenkommission zur Abschaffung des Sonderstatus von Minijobs. Der DEHOGA warnt dagegen vor erheblichen Folgen für rund 1,1 Millionen geringfügig Beschäftigte im Gastgewerbe.

Im Supermarkt greifen viele Menschen zu veganen oder vegetarischen Produkten. Bald müssen sie sich an neue Namen gewöhnen: Bestimmte Begriffe, die an Tiere denken lassen, sind dann nicht mehr erlaubt.

Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.

Die Bundesregierung hat die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie verpasst. Nach derzeitiger Planung soll das Gesetz erst Anfang 2027 in Kraft treten, während Berichtspflichten und Auskunftsansprüche ab Juni 2028 greifen sollen.

Eine eigene Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbunds hat eine Alternative zu den Reformplänen der Regierung erarbeitet. Das Konzept verspricht ziemlich viel. Wie soll es finanziert werden?

Arbeiten bei mehr als 30 Grad, vielleicht sogar körperlich? Das ist nicht nur anstrengend, sondern kann auch gefährlich werden. Gewerkschaften setzen sich für mehr Schutz ein.

Mit Ernst Fischer verliert das deutsche Gastgewerbe eine seiner bedeutendsten Persönlichkeiten. Der langjährige Präsident und spätere Ehrenpräsident des DEHOGA Bundesverbandes ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Sein Wirken reicht weit über seine Amtszeit hinaus.

Die Diskussion um die mögliche Abschaffung oder deutliche Einschränkung von Minijobs wird derzeit mit erstaunlich vielen Emotionen geführt – und erstaunlich wenig über die eigentlichen Auswirkungen. Ein Kommentar von Marc Schnerr.

Die Rentenkommission hat eine Reihe von Vorschlägen zur Zukunft der Alterssicherung vorgelegt. Vom Renteneintrittsfenster bis zur Kapitalrente – das steckt hinter den ungewohnten Begriffen.

Der DEHOGA kritisiert Pläne der Rentenkommission, den Sonderstatus von Minijobs künftig auf Schüler zu beschränken. Der Verband warnt vor erheblichen Folgen für die Personalplanung in Hotellerie und Gastronomie.