Volksfreund: „Misstöne“ beim DEHOGA Rheinland-Pfalz

| Politik Politik

Wie der Trierische Volksfreund berichtet, soll die Amtszeit von Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, vorzeitig um acht Jahre verlängert werden. Das finden, laut Zeitung, nicht alle Kreisverbände gut.

Wie das Blatt schreibt, gehe es beim morgigen Delegiertentag unter Punkt zehn der Tagesordnung um die Verlängerung der Wahlperiode von Dehoga-Präsident Gereon Haumann um weitere acht Jahre. Was auf den ersten Blick harmlos klinge, sorge verbandsintern seit Tagen für Zoff, so die Zeitung, da längst nicht alle 32 Kreisverbände mit dem Tagesordnungspunkt zufrieden seien. 

Wie das das Blatt weiter ausführt, sehe der Beschlussvorschlag vor, die Amtszeit des Präsidenten vorzeitig um weitere acht Jahre zu verlängern. Geht der Antrag durch wäre der jetzt 52-jährige Hotelier bis 2029 im Amt. Haumann ist eine Art hauptamtlicher Präsident, der für seine Dienste im Verband „auch äußerst gut entlohnt“ werde, berichtet der Volkfreund unter Berufung auf Insider. 

Haumann steht seit 2009 an der Spitze des rheinland-pfälzischen DEHOGA und kann für sich verbuchen, den einst zerstrittenen Landesverband vereint zu haben und dessen Schlagkraft deutlich erhöht zu haben. Vor zwei Jahren scheiterte Haumann bei seinem Anlauf, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes zu werden. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Europäische Parlament hat neue Regeln für Pauschalreisen beschlossen. Während der Deutsche Reiseverband die Sachlage im Vorfeld überwiegend positiv bewertet, sieht die Hotellerie noch offene Fragen bei einzelnen Vorgaben der Richtlinie.

Weniger Bürokratie, längere Öffnungszeiten: Ein neues Gesetz soll Berlins Gastronomie entlasten und den Service für Gäste verbessern. Was sich für Betreiber und Besucher ändern könnte.

Berliner Restaurants, Cafés und Kneipen sollen ihre Gäste in Zukunft länger auch vor der Türe bedienen dürfen. Das steht im Entwurf eines Gaststättengesetzes, den der Senat auf den Weg brachte.

Fernsehen, Spitzenküche - und jetzt auch noch Kommunalpolitik für Alexander Herrmann? Die Wählerinnen und Wähler im oberfränkischen Landkreis Kulmbach haben entschieden.

Das neue Tariftreuegesetz trifft die Hotellerie im Kern: Zimmerkontingente und Tagungen für den Bund hängen künftig an strikten Tarifvorgaben. Der Dehoga warnt trotz Nachbesserungen vor einem enormen Prüfaufwand für die Betriebe.

Unter welchen Namen dürfen Burger und Schnitzel ohne Fleisch in der EU verkauft werden? Nach viel Wirbel gibt es eine Einigung. Komplett glücklich ist der deutsche Minister damit nicht.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht sich für einen Karenztag bei Krankheit aus. Lohn soll es dann erst ab dem zweiten Krankheitstag geben. Was er sich davon verspricht.

Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden fordert in einem Brandbrief den Stopp der Potsdamer Verpackungssteuer. Sie warnen vor Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent und bezweifeln den ökologischen Nutzen der Abgabe.

Der Landtag von Baden-Württemberg hat den Weg für die Rückerstattung von Corona-Soforthilfen frei gemacht. Wer vor dem 8. April 2020 Anträge stellte und bereits Geld zurückgezahlt hat, erhält dieses nun inklusive Zinsen zurück – allerdings erst nach einem noch einzurichtenden Antragsverfahren.

Mit Anwälten und Abmahnungen kämpfen die Oktoberfestwirte gegen den illegalen Weiterverkauf von Tischreservierungen. Nachdem erste Urteile gegen horrende Preise gefallen sind, warnen Stadt und Wirte nun gemeinsam: Gültig sind nur Original-Reservierungen.