Weihnachtsfeiern: Lauterbach plädiert für strenge 2G-Vorschriften in Restaurants

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Angesichts der aktuellen Corona-Lage sieht der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach Probleme bei größeren Weihnachtsfeiern. «Obwohl bereits viele Menschen geimpft sind, kann es immer noch zu einer Überlastung der Krankenhäuser kommen. Erste Intensivstationen sind bereits am Limit», sagte er der «Rheinischen Post» (Mittwoch). «Für geselliges Beisammensein in der Vorweihnachtszeit bedeutet das nichts Gutes.»

Deswegen sollten seiner Meinung nach jetzt Restaurants, Kinos und andere Einrichtungen strenge 2G-Vorschriften (Zugang für Geimpfte und Genesene) durchsetzen und die Bundesländer rasch die Auffrischungsimpfung für Ältere ermöglichen. «Nur dann wären Menschenansammlungen bei Weihnachtsfeiern mit vielen Mitarbeitern vertretbar», sagte Lauterbach. Bei den Auffrischungsimpfungen sollten zuerst die Menschen über 70 dran sein, genauso wie Menschen mit Vorerkrankungen oder Mitarbeiter aus dem Gesundheitssektor.

Umfrage: Fast jeder Zweite wünscht sich Weihnachtsfeier trotz Corona

Fast jeder Zweite (47 Prozent) Arbeitnehmer wünscht sich laut einer Befragung trotz steigender Corona-Zahlen eine Weihnachtsfeier. Gegen das Fest mit Kolleginnen und Kollegen in diesem Jahr sprechen sich 39 Prozent der Befragten aus, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov hervorgeht. 14 Prozent sind sich demnach unsicher. Den Ergebnissen zufolge ist die Zustimmung für die Unternehmensfeier bei den 25- bis 34-Jährigen und den 35- bis 44-Jährigen mit jeweils 50 Prozent am größten. Im Rahmen der Auswertung wurden mehr als 1800 Erwachsene befragt. (dpa)

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