Wiederöffnung von Hotels und Skigebieten in Sachsen

| Politik Politik

Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) hat die Wiedereröffnung von Hotels und Kultureinrichtungen in Sachsen als «Signal der Hoffnung» gewertet. «Für uns ist heute wirklich ein schöner, ein großer Tag», sagte sie am Freitag bei einem Besuch in Oberwiesenthal.

Dort informierte sie sich über die Vorbereitungen zum Start der Skisaison. Am Fichtelberg soll die Saison am Samstag nach langer Corona-Zwangspause offiziell eingeläutet werden. Andernorts konnten Wintersportler schon am Freitag wieder die Hänge hinabfahren.

Der Stillstand in den Wintersportorten sei für alle Beteiligten eine sehr schwere Zeit gewesen, sagte Klepsch. Sie erinnerte zugleich an die angespannte Corona-Situation im November, die ein Einschreiten erforderlich gemacht habe. «Umso glücklicher sind wir, dass wir nun wieder durchstarten können.»

Der alpine Skibetrieb ist allerdings nur für Geimpfte und Genesene (2G) möglich. Für Übernachtungen in Hotels gilt 2G plus - Geimpfte und Genesene benötigen zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Test oder müssen nachweisen, dass sie geboostert oder ihre Zweitimpfung noch frisch ist. Die aktuellen Regeln gelten vorerst bis 6. Februar.

Seit Mitte März 2020 gab es in Sachsen wegen der Corona-Pandemie keinen alpinen Skibetrieb mehr. In der Saison 2020/21 war er komplett abgesagt worden, diesen Winter hatte die Corona-Verordnung des Landes bisher die Öffnung der Skigebiete untersagt. Seit Freitag sind nun Lockerungen in Kraft, so dass nicht nur in Oberwiesenthal die Lifte wieder angeworfen werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit gezielten Hilfen für den Tourismussektor hat die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern ein Maßnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Nahostkonflikts geschnürt.

Die Gewerkschaft NGG und der DEHOGA Niedersachsen haben sich auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt, der Lohnsteigerungen in zwei Stufen vorsieht. Auch die Vergütungen für Auszubildende werden bis 2028 schrittweise angehoben.

In der Schweiz wird im Juni 2026 über eine Begrenzung der Bevölkerungszahl abgestimmt. Ein Zusammenschluss der Tourismuswirtschaft stellt sich dagegen und sieht laut Mitteilung mögliche Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, internationale Abkommen und den Tourismussektor.

Der Bayerische Landtag hat eine Reform des Zweckentfremdungsgesetzes beschlossen. Künftig können Kommunen eine Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungen einführen und auf Vermietungsdaten zugreifen.

Der Stadtrat der Stadt Zürich hat eine Volksinitiative zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen für gültig erklärt und unterstützt deren Ziele. Gleichzeitig ist ein Gegenvorschlag im Zusammenhang mit einer Bauordnungsrevision geplant.

Die Tarifgespräche im Gastgewerbe von Rheinland-Pfalz sind ohne Einigung beendet. Der DEHOGA erklärt die Verhandlungen mit der NGG für gescheitert und empfiehlt den Betrieben eine freiwillige Lohnerhöhung von 3,5 Prozent.

Potsdam plant eine Verpackungssteuer gegen Müllberge noch in diesem Jahr. Andere Städte in Brandenburg zweifeln an der Abgabe: zu hoher Aufwand, zu wenig Wirkung.

Das Europäische Parlament hat neue Regeln für Pauschalreisen beschlossen. Während der Deutsche Reiseverband die Sachlage im Vorfeld überwiegend positiv bewertet, sieht die Hotellerie noch offene Fragen bei einzelnen Vorgaben der Richtlinie.

Weniger Bürokratie, längere Öffnungszeiten: Ein neues Gesetz soll Berlins Gastronomie entlasten und den Service für Gäste verbessern. Was sich für Betreiber und Besucher ändern könnte.

Berliner Restaurants, Cafés und Kneipen sollen ihre Gäste in Zukunft länger auch vor der Türe bedienen dürfen. Das steht im Entwurf eines Gaststättengesetzes, den der Senat auf den Weg brachte.