15 Millionen Euro für Bidroom

| Technologie Technologie

Die Hotel-Plattform Bidroom hat 15 Millionen Euro frisches Kapital eingesammelt. Das Geld soll in die Expansion fließen. Vor zwei Monaten wurde zudem die Geschäftsleitung durch neue Vorstandsmitglieder verstärkt. Nun will das Unternehmen erhebliche Ressourcen für die Beschleunigung der internationalen Markterschließung bereitstellen. So soll zum Beispiel das Team innerhalb eines Jahres auf 200 Mitarbeiter wachsen, nachdem das Unternehmen im April 2019 in das neue Büro in Krakau umzieht. Wie der neue Vorstandsvorsitzende Bas Tolmeijer erklärte, erlauben die gewonnen Mittel, das Geschäftsmodell des Unternehmens zu verändern, die technologische Infrastruktur zu entwickeln und die Verfügbarkeit großer Hotelketten zu erhöhen. Die neuen Gesellschafter vertreten überwiegend sogenannte Family Offices, also Vertreter einer oder mehrerer Familien. 

Hinter den Kulissen arbeitet das Bidroom-Team nach eigenen Angaben aktiv an einer neuen Wachstumsstrategie, die zu neuen Verbraucherkampagnen führen soll. Francesco Monaco, der Chief Commercial Officer bei Bidroom, betont, dass das Unternehmen immer noch von der Zusammenarbeit mit Visa profitiert. "Unsere Forschung zeigt eine große Nachfrage nach Zugang zu Stadthotels höherer Klasse unter den Nutzern. Deshalb haben wir uns entschieden, dass Bidroom die Anmeldungskosten von 10.000 weiteren Hotels übernimmt, die sich der Plattform anschließen werden", so Monaco. Das Unternehmen plant auch die Eröffnung neuer Büros, um die Bedienungsmöglichkeiten für neue Objekte zu verbessern.

In den letzten Jahren hat die Plattform einige Auszeichnungen gewonnen, darunter den World Tourism Forum Award Lucerne 2017. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Otherwander Soho hat sich für Apaleo als ihr PMS entschieden. Das neu eröffnete Pod-Hotel mit 566 Pods im Herzen Londons setzt auf die offene Plattform für eine vollständig digitale Gästereise und einen konsequent schlanken Betrieb. 

Eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt erhebliche Unterschiede beim Wissen der Deutschen über digitale Sicherheit. Während Cyberangriffe den meisten Bürgern ein Begriff sind, bleiben konkrete Schutzmechanismen wie Passkeys oft unbekannt.

Amadeus erweitert seine strategische Partnerschaft mit Google und integriert das Sprachmodell Gemini sowie Google Maps für personalisierte Reiseempfehlungen. Die Kooperation baut auf der laufenden Migration von Plattformteilen in die Google Cloud auf, die die globale Reichweite des IT-Dienstleisters auf 42 Regionen ausweitet.

Das Technologieunternehmen Amadeus migriert Teile seiner Plattform in die Google Cloud und nutzt künftig generative Künstliche Intelligenz. Die Kooperation soll die globale Reichweite ausbauen und die Effizienz optimieren.

American Express plant die Übernahme der Restaurantreservierungsplattform TheFork von Tripadvisor. Der Kaufpreis soll bei 700 Millionen US-Dollar liegen, der Abschluss wird bis Ende 2026 angestrebt.

Die spanische Datenschutzbehörde AEPD hat gegen das Technologieunternehmen Amadeus eine Strafe von 14,4 Millionen Euro verhängt. Grund ist die unzulässige Verknüpfung von Buchungs- und Hoteldaten zur Profilerstellung ohne Einwilligung der Reisenden.

Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 36 Prozent der Deutschen ungern um Hilfe bei technischen Problemen bitten, obwohl die große Mehrheit Unterstützung nutzt. Besonders bei jüngeren Menschen und Männern ist die Hemmschwelle hoch.

IHG Hotels & Resorts hat eine Anwendung in ChatGPT gestartet und kündigt die Einführung einer KI-gestützten Gesprächssuche auf seiner Website und in der IHG-One-Rewards-App an. Die neuen Funktionen sollen die Hotelsuche und Buchung vereinfachen.

Google hat erstmals offiziell Stellung zu Generative Engine Optimization (GEO) bezogen. In einem neuen Leitfaden erklärt das Unternehmen, dass die Optimierung für KI-Suchfunktionen aus seiner Sicht weiterhin klassische Suchmaschinenoptimierung ist.

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.