Accor - Mit KI gegen Foodwaste

| Technologie Technologie

Die Hotelgruppe Accor hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihren 5.500 Hotels und 10.000 Gastronomiebetrieben die Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren. Dafür setzt das Unternehmen auf künstliche Intelligenz, um Abfälle zu messen und daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Um möglichst präzise Messungen zu erhalten, nutzt Accor das Online-Reporting-Tool „Gaïa“. Das Tool ermöglicht es den Hotels, nicht nur Lebensmittelabfälle zu quantifizieren, sondern auch Energie-, Wasser-, Abfall- und Kohlenstoffbilanzen zu überwachen. Bereits 71 Prozent der Accor-Hotels nutzen „Gaïa“. Bis 2025 sollen sogar alle Hotels mit Gastronomiebetrieb auf das Tool zugreifen können, heißt es in einer Mitteilung der Accor-Gruppe.

Zusätzlich engagiert sich Accor in der International Food Waste Coalition (IFWC), um branchenweite Standards zur Messung und Reduzierung von Lebensmittelabfällen zu entwickeln. Brune Poirson, Chief Sustainability Officer von Accor, betonte, dass das Unternehmen die neuesten technologischen Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz nutzt, um ihr Ziel, die Lebensmittelabfälle bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren, zu übertreffen.

Um Lebensmittelverschwendung an der Quelle zu bekämpfen, arbeitet Accor mit Start-ups wie Winnow Vision, Orbisk und Fullsoon zusammen, die ebenfalls künstliche Intelligenz einsetzen. Mit Hilfe dieser Tools werden anhand weggeworfener Lebensmittel Anpassungen an den Menüs vorgenommen oder die Anzahl zukünftiger Kunden geschätzt. Mit Erfolg: Denn in Hotels wie dem Novotel London Excel wurden bereits 39 Prozent (zwölf Tonnen) der Lebensmittelabfälle eingespart.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rückblickend auf das Jahr 2025 legt Betterspace seine Zahlen vor, die eindrucksvoll verdeutlichen, wie wachstumsorientiert sich das Unternehmen wirtschaftlich und strukturell in die Zukunft bewegt. Die Spezialisten für wegweisendes Energiemanagement in Gewerbegebäuden konnten ihren Umsatz verdoppeln.

Das Hotel-Betriebssystem Mews sichert sich 300 Millionen US-Dollar neues Kapital. Mit einer Bewertung von 2,5 Milliarden US-Dollar will das Unternehmen nun massiv in künstliche Intelligenz investieren, um die Automatisierung in der weltweiten Hotellerie voranzutreiben.

Eine aktuelle Analyse beleuchtet die schwindende Marktmacht von Booking.com im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Da die Auswahl der Hotels künftig verstärkt durch Algorithmen von Google und OpenAI erfolge, könnte das Portal Kontrolle über die digitale Sichtbarkeit einbüßen, so eine Analyse.

Die Anzahl der von Google gelöschten Rezensionen ist bis Ende 2025 massiv gestiegen. Während global vor allem 5-Sterne-Bewertungen gelöscht werden, verschwinden in Deutschland aufgrund der Rechtslage vermehrt negative Kritiken.

Die Partnerschaft zwischen Apple und Google bringt die Gemini-KI voraussichtlich direkt auf das iPhone. Laut einer Analyse von Skift könnte dies Siri zum zentralen Werkzeug für die Reise- und Hotelbuchung machen und damit den direkten Kundenkontakt für klassische Anbieter erheblich erschweren.

Digitale Lösungen sind im Hotel- und Gastronomiebetrieb längst kein Zusatz mehr, der nach Belieben eingesetzt wird, sondern ein fester Bestandteil der täglichen Abläufe. Buchungen laufen automatisiert ein, Abrechnungen entstehen im Hintergrund, Dienstpläne werden digital gepflegt und Auswertungen versprechen Transparenz in Echtzeit.

Die US-amerikanische Pizzakette Papa Johns hat in Kooperation mit Google Cloud die Einführung eines neuen, KI-basierten Bestellsystems bekanntgegeben. Die Lösung basiert auf dem KI-Modell Gemini und ermöglicht Bestellungen sowohl per Sprache als auch per Text.

Der Deutsche Reiseverband positioniert sich zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Tourismusbranche. Das neue Grundsatzpapier beleuchtet Chancen für Effizienzsteigerungen, definiert ethische Leitlinien und formuliert klare Forderungen an Politik und Unternehmen.

Anzeige

Die Antwort liegt in Ihren Buchungsdaten der letzten Jahre. Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie Sie die Nachfrage realistisch einschätzen und mit klaren Regeln für Preise, Mindestaufenthalte und Stornierungen mehr Kontrolle über Auslastung und Erlöse gewinnen.

Auf Nichtwohngebäuden wie Hotels lastet besonders in der Winterzeit ein hoher Druck von wachsenden Energiekosten. Wie sich auch kurzfristig substanzielle Energie- und damit Kosteneinsparungen erzielen lassen, zeigt jetzt der Spezialist für intelligentes Wärmemanagement, Betterspace, mit den sieben größten Hebeln zur Heizkostensenkung.