a&o-Umfrage zum Einsatz von KI: Europäer gegen vollautomatische Buchung

| Technologie Technologie

Hostelkette a&o hat zusammen mit YouGov eine repräsentative Umfrage zur Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Unterstützung bei der Reiseplanung zwar befürwortet wird, eine vollständige Automatisierung im Vertrieb jedoch auf Ablehnung stößt.

Mehrheit der Befragten lehnt vollständig automatisierte Buchungen ab

An der Untersuchung, die in den Monaten Februar und März durchgeführt wurde, nahmen laut Mitteilung mehr als 14.000 Personen aus zwölf europäischen Ländern teil. Dabei gaben rund 56 Prozent der Befragten an, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Empfehlungen und Vergleiche zu schätzen. Einen Vorteil durch Zeitersparnis sehen 52 Prozent der Umfrageteilnehmer. Demgegenüber steht eine Ablehnung von komplett durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Buchungsprozessen, gegen die sich aktuell 59 Prozent der Befragten aussprechen.

Das Unternehmen verzeichnete in Teilen auch eine Skepsis und fehlendes Wissen unter den Teilnehmern, was sich in hohen Werten bei den Antwortmöglichkeiten wie zum Beispiel „KI passt nicht zu meinen Bedürfnissen“ oder „Weiß nicht“ äußerte. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, diesen Ergebnissen mit mehr Transparenz und Aufklärung zu begegnen, um die Akzeptanz zu steigern.

Unterstützung durch digitale Assistenten

Der Marketingvorstand des Unternehmens, Phillip Winter, sieht die bisherige Strategie durch die Ergebnisse bestätigt. Nach Angaben des Unternehmens werden die Erkenntnisse der Umfrage genutzt, um den Ausbau virtueller Sprachassistenzen, wie beispielsweise von automatischen Sprachsystemen für Buchungstelefone, voranzutreiben. Zudem soll die Optimierung von Internetseiten für große Sprachmodelle fortgeführt werden.

Aktuell nutzt die Hostelkette unterstützende Systeme in Form von textbasierten Dialogsystemen und dialogorientierten Benutzeroberflächen im Buchungsverlauf, um Nutzer durch den Prozess zu führen und Fragen in Echtzeit zu beantworten. Hinzu kommen personalisierte Angebote sowie dynamische Darstellungen von Preisen und Verfügbarkeiten. Neben dem digitalen Kundenservice setzt der Betrieb die Technologie auch in anderen Bereichen ein; so erfolgt die Reinigung von stark besuchten Flächen über vollautomatisierte Roboter.

Technologie als Faktor für Wirtschaftswachstum

„Die Ergebnisse unserer Umfrage bestätigen klar unseren Ansatz: Wir treiben den Einsatz von KI als Unterstützung konsequent voran. Unser Fokus liegt darauf, repetitive Aufgaben zu reduzieren und gleichzeitig mehr Raum für echten Gästeservice zu schaffen“, sagt Phillip Winter laut Mitteilung.

Die Künstliche Intelligenz stellt nach den Ausführungen des Marketingvorstands eine Innovations- und Wachstumskraft für das Unternehmen dar. Durch den Einsatz der technologiegestützten Such-, Inhalts- und Buchungsprozesse erzielt der Betrieb nach eigenen Angaben bereits heute Vorteile im Wettbewerb, indem zielgruppenspezifische Inhalte für Zielseiten und personalisierte Botschaften entlang der Kundenreise erstellt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus: durch sinkende Betriebskosten und staatliche Förderung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), um in nachhaltige Energiemaßnahmen zu investieren – beispielsweise in ein digitales Energiemanagement.

Eine neue Analyse zur digitalen Barrierefreiheit von Unternehmenswebsites offenbart, dass nach sechs Monaten BFSG in Deutschland keines der geprüften Online-Angebote die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Der verstärkte Fokus auf Self-Service soll Gästen in Gastronomiebetrieben in Zukunft noch mehr Komfort bieten und Betreibern zusätzliche Innovationen sowie ein weiteres Mittel im Kampf gegen den Fachkräftemangel an die Hand geben.

Die digitale Woche bringt neue Herausforderungen für Hoteliers: Google testet Anzeigen im KI-Modus, die Generation Z trifft ihre Buchungsentscheidungen im Social-Media-Feed und der Black Friday sorgt für eine beschleunigte Buchungsgeschwindigkeit.

Digitale Geldbörsen haben sich in den vergangenen Jahren zu leisen, aber beharrlichen Begleitern des Alltags entwickelt. Ihr Aufstieg begann unscheinbar, doch inzwischen finden sie sich in nahezu jedem Smartphone, in vielen Portemonnaies als Karte mit NFC und in zahllosen Onlinekonten, die Einkäufe schneller und geschmeidiger abwickeln als jede Kassenschublade.

Die digitale Transformation entwickelt sich für viele KMU zu einem Dauerthema, das ständig neue Anforderungen erzeugt und deutlich macht, wie eng moderne Technologie mit den täglichen Abläufen verknüpft ist. Zahlreiche Betriebe stehen nicht nur vor der Entscheidung, welche Tools nützlich wären, denn oft liegt die Realität darin, dass bestimmte Systeme schlicht unvermeidbar werden.

Die Gegenwart des digitalen Entertainments lebt von einem Tempo, das manchen traditionellen Branchen fast schwindelig macht, denn während man früher über Monate an einer Spielmechanik feilte, übernimmt heute ein lernendes System einen erheblichen Teil der Finetuning-Arbeit.

„Wir machen das irgendwann mal.“ Ein Satz aus der Gastro, der Betriebe teuer zu stehen kommen kann. Denn während Gastronomen noch überlegen, welche App oder welches Kassensystem das Richtige ist, laufen hinter den Kulissen die Prozesse aus dem Ruder. Der Quick-Check von LUSINI Digital zeigt in 3 Minuten, welche Lösungen wirklich passen.

Künstliche Intelligenz und Robotik finden zunehmend Einzug in die Wellness-Angebote der Hotellerie. Wie autonome Roboter in US-Hotels und assistierende Systeme in europäischen Kurzentren das Massage-Geschäft verändern.

SoftTec, ein auf Hotel- und Gastronomie-Software spezialisierter Entwickler, hat den Bau ihrer neuen Firmenzentrale an der Südlichen Alpenstraße in Sonthofen begonnen. Das Projekt zeichnet sich durch ein innovatives Konzept aus: Ein integriertes Hotel wird künftig als permanente Live-Showbühne für die firmeneigenen Softwarelösungen dienen.