Cocoon & Eckelmann Hotels setzen auf Apaleo für die 2026-Expansion ihres Portfolios

| Technologie Technologie | Pressemitteilung

Die Münchner Lifestyle-Hotelgruppe Cocoon & Eckelmann Hotels stellt ihr gesamtes Hotelportfolio auf die offene, API-First Property Management Plattform Apaleo um, und setzt damit auf eine einheitliche, zukunftssichere Systembasis für beide Hotelgruppen.

Nachdem Apaleo 2025 zunächst in ausgewählten Häusern eingeführt wurde, wird der Rollout nun konsequent ausgeweitet. Künftig arbeiten sechs Cocoon & Eckelmann Hotels sowie drei White-Label-Betriebe mit der Plattform. Insgesamt umfasst die Umstellung dabei rund 800 Zimmer und schafft die Grundlage für durchgängig standardisierte Prozesse, die im operativen Alltag einen effizienten und reibungslosen Betrieb unterstützen.

Im Zuge des Systemwechsels wird künftig auch der 148-Zimmer-große Europäische Hof in München Apaleo einsetzen. Cocoon übernahm das Haus am 15. Februar 2026 und plant, es nach umfassender Kernsanierung ab 2027 als größtes Cocoon Hotel in München zu eröffnen. Für die Lifestyle-Hotelgruppe markiert das einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Wachstumskurs.

Operative Verbesserungen mit einem unkomplizierten Rollout

Zuvor arbeitete Cocoon Hotels mit einem veralteten PMS und hatte wiederholt mit Systemausfällen zu kämpfen. Gleichzeitig sorgten zahlreiche manuelle Abläufe für hohen Aufwand in zentralen Prozessen, etwa beim Abgleich von Gästeprofilen oder bei der Kreditkartenabwicklung. Besonders deutlich wurde das im Zahlungsprozess, denn für die Verarbeitung einer einzelnen Zahlung waren teilweise bis zu 17 Klicks nötig.

Seit dem Wechsel zu Apaleo wurden zentrale Abläufe deutlich vereinfacht und Automatisierungen erfolgreich implementiert. Der manuelle Aufwand hat sich dadurch spürbar reduziert, und die Prozesse entlang der gesamten Gästereise laufen heute schlanker und effizienter.

Auch die Umstellung selbst verlief unkompliziert. Unterstützt durch das intuitive Setup der Plattform konnte die Migration intern von nur einer einzigen Person gesteuert werden, sodass bereits nach weniger als sechs Wochen die ersten beiden Cocoon Hotels live gingen. Damit verlief der Wechsel im Vergleich zu typischen PMS-Umstellungen deutlich schneller.

Als nächstes baut Cocoon Hotels sein Tech Stack weiter aus und richtet den Fokus dabei insbesondere auf KI-gestützte Automatisierungen sowie zusätzliche Integrationen. Ziel ist es, bestehende Abläufe weiter zu optimieren und zugleich kommende Neueröffnungen nahtlos anzubinden.

Mathias Vögl, Head of Reservations & Digital Guest Journey bei Cocoon Hotels, ergänzte:

„Was Apaleo für uns wirklich besonders macht, ist die Kombination aus Zuverlässigkeit und Flexibilität. Unser Team hat endlich ein System, auf das im Alltag Verlass ist, und das hat enorm viel verändert. Statt ständig Probleme zu lösen oder umständliche Prozesse zu umgehen, können sich unsere Mitarbeiter wieder voll auf unsere Gäste konzentrieren.

Uns ging es dabei nie darum, unsere Mitarbeiter zu ersetzen, sondern sie spürbar zu entlasten, damit mehr Zeit für Gäste und echten Service bleibt. Genau das ermöglicht Apaleo mit seinem offenen Ansatz. Wir können die Tools und Lösungen integrieren, die wir wirklich brauchen, und sind nicht an eine starre All-in-one-Lösung gebunden.

Und diese Flexibilität macht uns auch schneller. Nach der Vertragsunterzeichnung konnten wir das System innerhalb weniger Wochen in mehreren Häusern in Betrieb nehmen. Das war für uns ein echter Wendepunkt. 2026 wird ein Jahr des Wachstums und der Innovation, und wir freuen uns sehr darauf, mit Apaleo als Basis weiter zu skalieren.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Roomservice-Plattform Camo Hospitality hat vier Millionen US-Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits in mehr als 60 Hotels in sechs US-Märkten aktiv und will mit dem Kapital weiter expandieren.

Eventmachine stellt mit „FastPath Setup“ einen KI-gestützten Daten-Onboarding-Prozess für den MICE-Vertrieb vor. Aus verstreuten Unterlagen und Mitarbeiterwissen entsteht ein strukturiertes Angebotsportfolio, während der „Setup Health Check“ Konfigurationen live auf Logikfehler und falsches Pricing prüft. So können Hotels ab dem ersten Tag fehlerfreie MICE-Sofortangebote erstellen.

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Der Kampf um die Gastro-Kasse wird härter. Paymentkonzerne, Softwareanbieter und Lebensmittelgroßhändler wollen ins Geschäft. Doch was kostet das den Gastronomen wirklich – und wer verdient am Ende alles mit?

Mews Financial Services hat von der niederländischen Zentralbank DNB eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten. Die regulierten Funktionen sollen ab Ende 2026 zunächst bei einer Pilotgruppe von Unterkünften in den Niederlanden eingeführt und anschließend auf den EWR ausgeweitet werden.

Google erweitert Ask Maps um Funktionen für Restaurantbestellungen. Das System soll passende Restaurants entlang einer Route suchen und gewünschte Gerichte bis in den Warenkorb legen können.

Google Maps, Ask Maps, Google Hotelsuche, Hotelsuche, Hotelpreise, Hotelverfügbarkeit, Gemini, KI Hotellerie, künstliche Intelligenz Hotellerie, Google Hotels, Personal Intelligence, Gmail

Der Hotelverband Deutschland warnt vor Sicherheitsrisiken durch nicht abgemeldete Streaming-Accounts auf Hotel-TV-Geräten. Neben technischen Lösungen für Hoteliers existieren spezifische Abmeldewege für Gäste vor Ort und aus der Ferne.

Die Expedia Group hat die Übernahme der Plattform Layla bekanntgegeben. Durch diesen Schritt soll die Strategie im Bereich der künstlichen Intelligenz beschleunigt werden. Das Berliner Startup bietet dialogbasierte Werkzeuge für die Reiseplanung an.

Entspannter Tag am Strand, lange Wanderung zum Gipfel oder gemütliches Picknick am See – und dieses Urlaubserlebnis nicht online teilen? Für die meisten Urlauberinnen und Urlauber kommt das kaum infrage.