Ex-Uber-CEO Travis Kalanick investiert in Hotelzimmer aus dem 3D-Drucker

| Technologie Technologie

Das Hotelunternehmen Habitas, das 3D-Drucktechnologie zur Herstellung von Hotelzimmern einsetzen will, hat 20 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt, einschließlich des Uber-Mitgründers Travis Kalanick.

Habitas-Mitgründer Oliver Ripley erklärte Medienberichten zufolge, dass das Unternehmen seine eigenen Hotelzimmer in Mexiko mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie baue. Die Grundstrukturen der Zimmer werden flach verpackt und wie Lego an den Standort geliefert. Dort werden sie dann zusammengebaut und an die lokale Umgebung angepasst. Mit diesem Verfahren kann das Start-up laut eigener Aussage 100 Zimmer pro Monat herstellen. Die Hotels von Habitas könnten demnach innerhalb von nur sechs bis neun Monaten gebaut werden.

In der aktuellen Finanzierungsrunde hat Habitas 20 Millionen US-Dollar aufgebracht, um sein "3D-gedrucktes Hotel"-Konzept auf neue Märkte in Asien, dem Nahen Osten und Afrika auszuweiten. Getestet wurde das Modell in Tulum in Mexiko.

Neben Kalanicks Investmentfonds 10100 haben Unternehmer wie Tim Steiner, der Chef des Online-Supermarktes Ocado, Justin Mateen, der Mitbegründer der Dating-App Tinder, der indische Tech-Milliardär Div Turakhia sowie die Technologieinvestoren Maurice Salem, Shervin Pishevar, Mike Novogratz und Jonathan Teo in Habitas investiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Digitale Geschäftsmodelle wirken nach außen oft leichtfüßig. Ein Klick, eine Zahlung, ein Paket auf dem Weg. Hinter den Kulissen sieht es anders aus. Daten springen zwischen Systemen, Zahlungen warten auf Freigaben, Loyalitätsprogramme verstauben in abgeschotteten Datenbanken.

OpenAI öffnet die ChatGPT-Schnittstelle für alle Reiseanbieter. Diese können nun ihre eigene Anwendungen direkt in die Benutzeroberfläche integrieren und in einem zentralen Verzeichnis listen lassen.

Der digitale Wandel macht sich auch beim Tourismus deutlich bemerkbar. Mobile Endgeräte sind heutzutage ganz selbstverständlich dabei und können in allen Phasen der Reise eine wichtige Rolle spielen. Von der Planung bis zur Rückkehr werden damit Informationen abgerufen, Entscheidungen getroffen und Abläufe flexibel an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Like Magic und D3x revolutionieren die Gästekommunikation bei McDreams Hotels: Durch die Kombination von Echtzeit-KI und operativen Workflows werden Anfragen schneller gelöst und Teams massiv entlastet. Das Ergebnis: Ein nahtloses Serviceerlebnis von der Buchung bis zum Check-out.

Der neue Hospitality Industry Outlook prognostiziert für die kommenden Jahre eine tiefgreifende Transformation der Hotelbranche durch Künstliche Intelligenz. Während Routineaufgaben und Buchungsprozesse zunehmend von KI-Agenten übernommen werden, rückt das Jahr 2026 als entscheidendes Vorbereitungsjahr in den Fokus.

Einige Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) finalisieren derzeit die Einführung einer neuen digitalen Anwendung. Die oneDEHOGA-App soll im Frühjahr 2026 starten und als digitaler Alltagshelfer sowie Branchenexperte für die Mitglieder der DEHOGA-Verbände dienen.

Viele Gastronomen haben keine Angst vor Arbeit – sie haben Angst vor der falschen Entscheidung. Und das ist verständlich: Der Markt ist überflutet mit Kassensystemen, Warenwirtschaften, Reservierungs-Tools und Marketing-Apps. Jedes Tool verspricht die „eine“ Lösung. Am Ende hat man fünf Insellösungen, doppelte Eingaben – und null Überblick.

Ein Blick auf die digitalen Werkzeuge und Marketingstrategien der Hotellerie zum Jahresende: Welche KI-Tools im Jahr 2025 wirklich Produktivitätsgewinne brachten und wie Hotels die letzten freien Zimmer für Silvester erfolgreich füllen können.

Pressemitteilung

Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus: durch sinkende Betriebskosten und staatliche Förderung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), um in nachhaltige Energiemaßnahmen zu investieren – beispielsweise in ein digitales Energiemanagement.

Eine neue Analyse zur digitalen Barrierefreiheit von Unternehmenswebsites offenbart, dass nach sechs Monaten BFSG in Deutschland keines der geprüften Online-Angebote die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.