Expedia startet KI-Bot für Hotelpartner

| Technologie Technologie

Die Expedia Group bringt einen Bot auf den Markt, der auf künstlicher Intelligenz basiert und den Hotelpartnern des Portals zu mehr Wachstum verhelfen soll. Das neue Tool wird in der ersten Hälfte des nächsten Jahres eingeführt und ist dann auf der Expedia-Plattform Partner Central verfügbar.

„Wenn wir über unser Hotelgeschäft nachdenken, dann haben wir bereits eine Menge Werkzeuge geschaffen", erklärte Aman Bhutani von Expedia laut Travel Weekly auf der letzten Partner Conference. „Zu Beginn dieses Jahres haben wir jedoch erkannt, dass wir eine KI benötigen, um das passende Werkzeug auch zu empfehlen.“

Bhutani präsentierte auf der Konferenz die neue Technologie mit mehreren sprachaktivierten Video-Bot-Demos. Einer der Video-Bots wurde in Form von Cyril Ranque, Präsident von Expedia Lodging Partner Services, erstellt. Die Demo konzentrierte sich auf die Frage, wie das Tool dazu beitragen kann, die Einnahmen eines Unterkunftspartners zu steigern. Durch die Nutzung von Daten zur Nachfrage konnte der Bot dann die Anzahl der zusätzlichen Räume mitteilen, die für einen maximierten Umsatz zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen sollten. Bhutani fügte hinzu, dass der Bot nicht auf Video- oder Sprachnutzung beschränkt sei, sondern auch in einem Chat-Format verwendet werden könne. Der Bot kann auch in verschiedenen Sprachen betrieben und an die Bedürfnisse jedes Partners angepasst werden.

Darüber hinaus gab Bhutani bekannt, dass Expedia an der Entwicklung einer App-Funktion namens „Skip the Line“ arbeitet, die sich auf die Autovermietung konzentriert. Das neue Tool, mit dem Benutzer ein Auto über die Expedia-App buchen können und direkt zu ihrem zugewiesenen Fahrzeug geleitet werden, wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 an den Start gehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Eine Untersuchung der Organisation Which? zeigt, dass KI-Zusammenfassungen auf Tripadvisor negative Gästerückmeldungen verharmlosen oder sicherheitsrelevante Warnungen ausblenden. Verbraucherschützer raten zur Vorsicht.

Der Hotelsoftware-Anbieter Mews trennt sich von Mitarbeitern und richtet seine Organisation stärker auf künstliche Intelligenz aus. Richard Valtr und Matthijs Welle betonen zugleich die starke Geschäftslage des Unternehmens.

KI-Bilder, Chatbots oder automatisch erstellte Texte: Ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des EU AI Act. Wann Hotels und Restaurants Inhalte kennzeichnen müssen – und wann nicht.

Warum sind manche Google-Apps auf Android-Handys Standard? Der Tech-Gigant muss eine milliardenschwere Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission akzeptieren.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Das Berliner Hoteltechnologie-Unternehmen Smart Host erhält eine Wachstumsfinanzierung von Riverside Acceleration Capital. Die Mittel sollen in den Ausbau der Plattform, die DACH-Region und die Expansion in weitere europäische Märkte fließen.

Microsoft beobachtet seit April 2026 eine gezielte Cyberangriffskampagne gegen Hotels in Europa und Asien. Die Angreifer nutzen täuschend echte Phishing-Mails und installieren nach dem Öffnen vermeintlicher Bilddateien eine dauerhaft aktive Schadsoftware.

Ab August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des AI Act. Was bedeutet das für Hotels, Restaurants und touristische Unternehmen? Ein Praxis-Check zeigt, welche KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen – und welche nicht.

Eine aktuelle Studie des TÜV-Verbands zeigt, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen einen hohen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen sieht. Insbesondere größere Betriebe und der Handel haben eine hohe Nachfrage.