Fast alle Reisende nutzen ihr Smartphone im Urlaub zum Schutz vor Corona

| Technologie Technologie

Das Smartphone ist fester Bestandteil der Reiseausstattung, bislang vornehmlich für Urlaubsbilder, Telefonate, Urlaubsgrüße oder zur Navigation am Urlaubsort. Für fast alle deutschen Sommerurlauberinnen und -urlauber (96 Prozent), die ein Smartphone nutzen, erfüllt das Gerät in diesem Jahr allerdings auch zentrale Funktionen im Hinblick auf die Corona-Pandemie.

So dient das Smartphone für 42 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer als digitaler Testnachweis. Ein Drittel (33 Prozent) informiert sich per Smartphone über die aktuellen gesetzlichen Corona-Regelungen am Urlaubsort. Fast genauso viele wollen das Smartphone zur Kontaktnachverfolgung (32 Prozent) oder als digitalen Impfnachweis (31 Prozent) nutzen. Etwa jede oder jeder Sechste (18 Prozent) plant, sich via Smartphone über die aktuelle Infektionslage zu informieren. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 405 Menschen, die einen Sommerurlaub geplant haben und ein Smartphone nutzen.

Für die Planung von Aktivitäten während der Urlaubszeit ist das Smartphone ebenfalls nützlich: So möchten 27 Prozent sich via Smartphone über Stoßzeiten etwa vor dem Besuch von Sehenswürdigkeiten oder Restaurants informieren. Ebenso viele (27 Prozent) planen, die Online-Terminbuchungen für solche Besuchsziele via Smartphone durchzuführen.

„Während der Corona-Pandemie wurden viele digitale Tools entwickelt, die im Alltag sehr praktisch unterstützen – dazu zählen der digitale Impfnachweis, Corona-Warn-Apps, Testnachweise und andere Funktionen etwa für den Besuch in Restaurants oder anderen Orten, wo sich viele Menschen begegnen. Diese Anwendungen helfen, einen entspannten und sicheren Urlaub zu genießen“, erklärt Bitkom Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Im Übrigen sagt niemand der Befragten (0 Prozent), dass das Smartphone im Urlaub zu Hause bleibt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Lola gehört zu Booking Holdings und verbindet als KI-Assistent Empfehlungen mit Buchungen von Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Neben einer kostenlosen Mitgliedschaft gibt es zwei kostenpflichtige Varianten mit zwölfmonatiger Bindung.

SIDES hat ein Empfehlungsprogramm für die Vermittlung von Gastronomiebetrieben gestartet. Die Prämie beträgt je nach Größe des neuen Kunden bis zu 1.800 Euro.

 

Stellenanzeigen mit KI schreiben, Bewerbungen automatisch vorsortieren und künftig sogar Bewerbungsgespräche von einer KI führen lassen – fast jedes achte Unternehmen setzt KI im Bewerbungsprozess heute bereits ein, alle anderen können sich dies für die Zukunft vorstellen.

HotelNetSolutions hat eine Schwachstelle beim Zugriff auf Buchungsdaten geschlossen. Ein technischer Hinweis deutet auf einen Angriff spätestens am 20. August 2026 hin.

Accor hat ALL Concierge für die Hotelsuche und Fragen von Gästen eingeführt. Weitere Funktionen rund um Buchungen und Anfragen nach dem Aufenthalt sind angekündigt.

Expedia will Hotels über Metas KI-Agenten Muse buchbar machen. Die Ankündigung folgt auf Kursverluste von Reiseplattformen, die Medien mit Sorgen von Anlegern über Muse in Verbindung brachten. Wann die Buchungsfunktion in den USA startet, ist offen.

BE-A sieht aus wie eine Rezeptionistin, die direkt mit Hotelgästen spricht. Die Arbeit des KI-Systems beginnt aber schon vor der Ankunft: Es beantwortet Nachrichten, nimmt Anrufe entgegen und kann Buchungsanfragen bearbeiten. FLÆ Robotics entwickelt dafür mehrere Produktvarianten – vom schriftlichen Assistenten bis zum Avatar in der Holobox.

Künstliche Intelligenz (KI) zieht zunehmend in den Bereich der Ernährung ein – beispielsweise als Einkaufsberater oder sogar kochender Roboter. Viele Menschen in Deutschland stehen einer Umfrage zufolge der Technologie aber skeptisch gegenüber.

Bonieren ist keine Innovation – und bunte Dashboards machen noch kein intelligentes Kassensystem. Während künstliche Intelligenz die Entwicklung beschleunigt, entscheidet sich der Wettbewerb künftig an einer anderen Stelle: Wer macht aus Daten konkrete Handlungsempfehlungen? Stefan Brehm erklärt, warum die Kasse zum Betriebssystem des Restaurants werden muss – zum „POS in your Pocket“.

Pressemitteilung

Seit dem 31. August 2026 ist der Self-Service-Zugang zu ChatGPT Ads in 31 europäischen Märkten verfügbar. Für Hotels eröffnet sich damit ein neuer möglicher Kontaktpunkt im Online-Marketing und Vertrieb. Online Birds sammelt erste Praxiserfahrungen und zeigt, welche Rolle ChatGPT Ads künftig in der Hotel Customer Journey spielen können.