Google KI-Modus startet Buchungsfunktion

| Technologie Technologie

Google führt eine experimentelle Version des sogenannten KI-Modus (AI Mode) ein, die in der Lage ist, mögliche Buchungen für Restaurants, Tickets für Live-Events und Termine für Wellness-Angebote nicht nur zu finden, sondern auch zu initiieren. Diese Neuerung, die am 5. November 2025 gestartet wurde, ist aktuell allerdings auf „Search Labs“-Nutzer in den USA begrenzt.

Die Funktion markiert eine klare Hinwendung Googles zu einem Sucherlebnis, das über die reine Informationswiedergabe hinausgeht. Der KI-Modus kann die Verfügbarkeit in Echtzeit über verschiedene Plattformen hinweg prüfen, darunter Restaurant-, Ticket- und Service-Anbieter. Nutzer erhalten damit Multi-Site-Suchergebnisse auf einer Oberfläche.

Die Künstliche Intelligenz unterstützt dabei zunächst drei Hauptkategorien: Restaurantreservierungen, Event-Tickets und Wellness-Termine. Nutzer können im Rahmen der personalisierten Abfragen spezifische Details nennen. Für die Gastronomie bedeutet dies, dass Details wie Personenzahl, Stadtteil, Küchenrichtung, Preisspanne oder bevorzugte Sitzplatz- oder Terminzeit in der Suchanfrage berücksichtigt werden können.

Die KI übernimmt die Rollen der Entdeckung und des Vergleichs. Sie kuratiert eine Liste verfügbarer Optionen und leitet den Nutzer dann zur Finalisierung der Buchung oder des Kaufs auf die entsprechende Website des Drittanbieters weiter. Der Nutzer wird zur Abwicklung zur Anbieterseite umgeleitet; Google wickelt die Transaktion selbst nicht ab.

Die Sichtbarkeit in den Ergebnislisten der KI könnte daher ebenso entscheidend werden wie die organische Suche. Dies liegt daran, dass der Experimentstatus des KI-Modus darauf hindeutet, dass Google sich weg von der reinen Informationsabfrage hin zur Aufgabenausführung bewegt und damit die Planung und Buchung für den Endverbraucher vereinfacht.

Die experimentelle Funktion ist derzeit ausschließlich für berechtigte US-Nutzer mit Zugang zu Google Search Labs, einem persönlichen Google-Konto und aktivierter „Web- und App-Aktivität“ verfügbar. Der begrenzte Rollout unterstreicht den experimentellen Charakter der Neuerung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Einige Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) finalisieren derzeit die Einführung einer neuen digitalen Anwendung. Die oneDEHOGA-App soll im Frühjahr 2026 starten und als digitaler Alltagshelfer sowie Branchenexperte für die Mitglieder der DEHOGA-Verbände dienen.

Sie arbeiten mit Zahlen, Konzepten, Verträgen: Ihre Expertise ist der Kern Ihres Geschäfts, Zeit ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit PayPal erhalten Sie Honorare, Vorschüsse oder Pauschalen schnell und sicher. Ohne Nachfassen und Warten.

Viele Gastronomen haben keine Angst vor Arbeit – sie haben Angst vor der falschen Entscheidung. Und das ist verständlich: Der Markt ist überflutet mit Kassensystemen, Warenwirtschaften, Reservierungs-Tools und Marketing-Apps. Jedes Tool verspricht die „eine“ Lösung. Am Ende hat man fünf Insellösungen, doppelte Eingaben – und null Überblick.

Ein Blick auf die digitalen Werkzeuge und Marketingstrategien der Hotellerie zum Jahresende: Welche KI-Tools im Jahr 2025 wirklich Produktivitätsgewinne brachten und wie Hotels die letzten freien Zimmer für Silvester erfolgreich füllen können.

Pressemitteilung

Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus: durch sinkende Betriebskosten und staatliche Förderung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), um in nachhaltige Energiemaßnahmen zu investieren – beispielsweise in ein digitales Energiemanagement.

Eine neue Analyse zur digitalen Barrierefreiheit von Unternehmenswebsites offenbart, dass nach sechs Monaten BFSG in Deutschland keines der geprüften Online-Angebote die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Der verstärkte Fokus auf Self-Service soll Gästen in Gastronomiebetrieben in Zukunft noch mehr Komfort bieten und Betreibern zusätzliche Innovationen sowie ein weiteres Mittel im Kampf gegen den Fachkräftemangel an die Hand geben.

Die digitale Woche bringt neue Herausforderungen für Hoteliers: Google testet Anzeigen im KI-Modus, die Generation Z trifft ihre Buchungsentscheidungen im Social-Media-Feed und der Black Friday sorgt für eine beschleunigte Buchungsgeschwindigkeit.

Digitale Geldbörsen haben sich in den vergangenen Jahren zu leisen, aber beharrlichen Begleitern des Alltags entwickelt. Ihr Aufstieg begann unscheinbar, doch inzwischen finden sie sich in nahezu jedem Smartphone, in vielen Portemonnaies als Karte mit NFC und in zahllosen Onlinekonten, die Einkäufe schneller und geschmeidiger abwickeln als jede Kassenschublade.

Die digitale Transformation entwickelt sich für viele KMU zu einem Dauerthema, das ständig neue Anforderungen erzeugt und deutlich macht, wie eng moderne Technologie mit den täglichen Abläufen verknüpft ist. Zahlreiche Betriebe stehen nicht nur vor der Entscheidung, welche Tools nützlich wären, denn oft liegt die Realität darin, dass bestimmte Systeme schlicht unvermeidbar werden.