Das Branchen-Event Hotelrizon 2026 findet am 18. Juni 2026 am Blackfoot Beach statt. Veranstaltet wird das Treffen von DIRS21 und ibelsa, die das Format zum dritten Mal ausrichten. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider aus der Privathotellerie, insbesondere an inhabergeführte und mittelständische Betriebe.
Im Mittelpunkt stehen laut Veranstaltern Themen wie Digitalisierung, Automatisierung und Systemintegration im Hotelbetrieb. Ziel ist es, praxisnahe Einblicke sowie Austauschmöglichkeiten zwischen Anwendern und Anbietern zu schaffen.
Veranstaltung setzt bewusst auf Austausch statt klassischer Messeformate
Nach Angaben der Veranstalter versteht sich Hotelrizon nicht als klassische Verkaufsveranstaltung oder Messe, sondern als Plattform für direkten Dialog. „Das ist ja genau die Zielsetzung, dass wir eben keine Verkaufsveranstaltung haben und keine typische Messe haben“, sagte David Heidelberg, Gründer und Vorstand von DIRS21.
Der Fokus liege auf einem Austausch „auf Augenhöhe“ zwischen Hoteliers, Technologieanbietern und Partnern. Auch Wettbewerber seien ausdrücklich willkommen, sofern sie sich am Dialog beteiligen.
Programm mit Deep-Dive-Sessions und Praxisberichten aus Hotels
Das Programm umfasst mehrere Formate, die auf Interaktion ausgelegt sind. Geplant sind unter anderem Deep-Dive-Sessions, in denen konkrete Anwendungen und Arbeitsweisen vorgestellt werden. Teilnehmer können dabei einzelne Themen gezielt auswählen und vertiefen.
Ein weiterer Bestandteil sind Best-Practice-Sessions, in denen Hoteliers aus ihrem Betriebsalltag berichten. Dabei geht es unter anderem um Fragen der Systemauswahl, Implementierung und Nutzung digitaler Lösungen.
Ergänzt wird das Programm durch Präsentationsflächen, auf denen Anbieter ihre Systeme zeigen, sowie durch Austauschformate zwischen Teilnehmern und Partnern.
Der Veranstaltungstag beginnt laut Angaben mit einem Einlass ab 12 Uhr, der offizielle Start ist für 13 Uhr vorgesehen.
Branche sieht steigenden Druck zur Digitalisierung und Automatisierung
Im Vorfeld der Veranstaltung wird auf aktuelle Herausforderungen für die Hotellerie verwiesen. Dazu zählen unter anderem steigende Kosten und mögliche Konsumzurückhaltung.
Gleichzeitig berichten die beteiligten Unternehmen von einer zunehmenden Nachfrage nach digitalen Lösungen. „Die Häuser, die auf uns treffen, die sagen alle, sie wollen automatisieren, sie müssen digitalisieren“, sagte Philipp Bechtold von ibelsa.
Dabei unterscheiden sich die Anforderungen je nach Betrieb deutlich. Hotels befänden sich auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen und setzten verschiedene Schwerpunkte bei der Digitalisierung.
Wachsende Zahl an Anbietern erschwert Orientierung für Hoteliers
Ein zentrales Thema ist die zunehmende Komplexität der Technologielandschaft. Nach Angaben der Beteiligten wächst die Zahl der Anbieter und Lösungen weiter, auch im Zusammenhang mit Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz.
David Heidelberg erklärte: „Ein Impact, den man davon sind wir überzeugt jetzt sehr sehr schnell sehen wird und in Ansätzen schon sieht, ist die Auswahl und diese Flut an Lösungen und Anbietern wird immer größer werden.“
Im Gespräch wurde zudem darauf hingewiesen, dass nicht jede Lösung für jeden Betrieb geeignet sei. Statt umfassender Systeme wurde ein Ansatz beschrieben, bei dem spezialisierte Anwendungen miteinander kombiniert werden.
DEHOGA Nordrhein unterstützt Veranstaltung für mittelständische Betriebe
Unterstützt wird das Event unter anderem vom Branchenverband DEHOGA Nordrhein. Geschäftsführer Andreas Hoeffken verwies auf die Bedeutung von Austauschformaten für die Branche.
Er betonte, dass insbesondere kleinere und mittelständische Betriebe von einem direkten Dialog und dem Austausch von Erfahrungen profitieren könnten. Gleichzeitig verwies er auf die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die viele Betriebe beschäftigen.
Rahmenprogramm ergänzt fachlichen Austausch am Veranstaltungsort
Neben den inhaltlichen Programmpunkten ist auch ein Rahmenprogramm vorgesehen. Dazu zählen Möglichkeiten für informelle Gespräche sowie gemeinsame Programmpunkte am Veranstaltungsort.