Preisstrategie 2026: So bereiten Sie sich auf ein wechselhaftes Jahr vor

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Wie Hotels ihre Daten nutzen, um die Preise für 2026 richtig auszurichten

2026 wird kein Jahr, in dem sich Preisstrategien einfach aus dem Vorjahr ableiten lassen. Verschobene Feiertage, eine ungleichmäßige Nachfrageverteilung und mehr kurzfristige Buchungen verändern die Planbarkeit.

Die folgendenSchritte zeigen, wie Sie eine belastbare Preisstrategie für 2026 aufbauen, um die Nachfrage realistisch einzuschätzen und gezielt zu steuern.

Schritt 1: Die eigene Nachfrage richtig lesen

Der wichtigste Ausgangspunkt für 2026 liegt nicht im Forecast, sondern in den Buchungsdaten der letzten zwei Jahre. Entscheidend ist dabei nicht der Jahresdurchschnitt, sondern das Buchungsverhalten im Zeitverlauf.

Analysieren Sie konkret:

  • Wie schnell füllten sich einzelne Zeiträume?
  • Wann entstand Preisdruck und wann nicht?
  • Welche Muster traten wiederholt auf, welche waren einmalig?

Früh- und Spätbucher sollten getrennt betrachtet werden, da sich ihr Anteil regional stark unterscheidet. Das Ziel ist keine exakte Prognose, sondern ein klares Erwartungsbild:
Welche Zeiträume reagieren auf den Preis, welche auf Verfügbarkeit?

Ein neutraler Wettbewerbsvergleich hilft, diese Einschätzung einzuordnen und Fehlannahmen zu vermeiden, etwa über eine kostenlose Marktübersicht mit Smartfree.

Schritt 2: Nachfrage über Buchungslogiken steuern

Gäste aus dem Inland, aus den Niederlanden oder aus Italien unterscheiden sich vor allem im Buchungsverhalten. Dabei sind drei Faktoren entscheidend: Buchungszeitpunkt, Aufenthaltsdauer und Flexibilitätsbedarf.

Indem Sie die Buchungsbedingungen steuern, können Sie diese Nachfrage lenken:

Vorausbuchungsfenster gezielt nutzen
Ein Teil der Nachfrage bucht früh und baut Grundauslastung auf, ein anderer reagiert erst kurzfristig auf knappe Restkapazitäten.

Richten Sie Preisanpassungen am Buchungsfortschritt aus:
 – Basispreise früh festlegen
 – für frühre Buchungen keine Rabatte einsetzen, sondern stabile Einstiegspreise sichern
 – Preissteigerungen an die Auslastung koppeln, nicht an fixe Kalenderdaten

Restriktionen gezielt einsetzen
Kürzere Aufenthalte reagieren sensibel auf Restriktionen, längere akzeptieren sie eher.

In der Umsetzung bedeutet das:
 – MinLOS nur dort einsetzen, wo die Nachfrage breit genug ist
 – an starken Wochenenden Aufenthaltsdauer aktiv steuern
 – in ruhigen Phasen bewusst auf Restriktionen verzichten, um spontane Nachfrage mitzunehmen

Stornierungsbedingungen als Steuerungsinstrument
Flexibilität ist Teil der Preisakzeptanz und wirkt damit wie ein zusätzliches Preissignal.

Das heißt:
 – in unsicheren Phasen können Sie flexible Raten zulassen und Preisabstände klein halten
 – in stabilen Phasen setzen Sie restriktivere Bedingungen und größere Abstände durch

Ein regelmäßiger Blick auf das Wettbewerbsumfeld hilft, diese Mechaniken sauber auszubalancieren. Smartfree bietet dafür einen kostenlosen Marktüberblick.

Schritt 3: Kategoriepreise als internen Steuerungshebel nutzen

Preisentscheidungen betreffen nicht nur den Einstiegspreis, sondern auch die Verteilung innerhalb des Angebots.

Kategoriepreise entscheiden nicht darüber, ob gebucht wird, sondern was gebucht wird. Genau darin liegt ihr Wert.

In Phasen hoher Nachfrage können größere Abstände zwischen Kategorien Zusatzumsatz sichern. In ruhigeren Zeiten helfen kleinere Abstände, die Upgrade-Quote zu steigern, ohne den Einstiegspreis zu senken.

Eine funktionierende Kategorienlogik bedeutet daher:

  • jede Kategorie hat eine klare Rolle
  • Preisabstände sind bewusst gesetzt
  • Anpassungen erfolgen gezielt, nicht automatisch

Schritt 4: Regionale Effekte berücksichtigen

Im DACH-Raum wirken regionale Effekte oft stärker als nationale Durchschnittswerte. Entscheidend ist, wie konsequent sie auch in die Preislogik übersetzt werden.

Eine realistische Planung berücksichtigt:

  • Wochenenden und Wochentage getrennt, mit unterschiedlicher Preis- und Restriktionsakzeptanz
  • Ferienverläufe, da Beginn, Mitte und Ende unterschiedlich buchen
  • lokale Ereignisse, die frühzeitig als Nachfrageimpuls eingeplant werden
     

So lässt sich Nachfrage besser verteilen und kurzfristige Korrekturen werden seltener nötig.

Klarheit schafft Kontrolle

2026 fordert ein sauberes Fundament. Wer Nachfrage richtig einordnet und Preise konsequent steuert, gewinnt Planungssicherheit in einem weniger vorhersehbaren Markt.

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