InterConti mit künstlicher Intelligenz in China 

| Technologie Technologie

Die InterContinental Hotels & Resorts kooperieren mit der chinesischen Suchmaschine Baidu, um den eigenen Gästen intelligente Hotelzimmer anzubieten. Die sogenannten Smart Rooms sollen die Hotelerfahrung der Gäste verbessern und neu definieren, wie das Unternehmen bekanntgab. Ab sofort gehören die Gäste des InterContinental Beijing Sanlitun und des InterContinental Guangzhou Exhibition Centre zu den ersten, die in den Genuss der Smart Rooms kommen. Insgesamt sollen in ganz China innerhalb des Jahres 100 Zimmer mit künstlicher Intelligenz verfügbar sein.

Die AI-Lösung wird von der Baidu-Plattform DuerOS maßgeschneidert entwickelt. Sie integriert KI-Technologie in den Hotelbetrieb und wird durch ein Hardware-Upgrade und einen Cloud-Service unterstützt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gästezimmern wird der neu eingeführte Smart Room die Sprachsteuerungstechnologie vollständig unterstützen und somit eine natürlichere Mensch-Computer-Interaktion ermöglichen. So können Gäste die Zimmereinstellungen beispielsweise zwischen Arbeits- und Freizeitmodus wechseln. Doch auch der Betrieb des Hotels soll durch die KI simpler werden, da zum Beispiel technische Geräte einfacher anzusteuern sind. 

„IHG war schon immer an der Spitze der Innovation. Wir freuen uns, Pionierarbeit in der Hotellerie zu leisten und die verschiedenen Möglichkeiten künftiger Erfahrungen mit unseren Gästen zu erkunden“, erklärte Lin Wang, Vizepräsident für Marketing, IHG Greater China. „Besonders die Millennials reagieren sensibel auf Technologie und suchen oft nach neuen Möglichkeiten. Der AI Smart Room wird für sie zweifellos äußerst attraktiv sein und den Weg für ein neues Maß an Modernisierung und Kundenzufriedenheit ebnen. Wir werden auch in Zukunft auf modernste Technologie in Hotellerie und Einrichtungen zurückgreifen und hoffen, dass dies die Kundenwahrnehmung und Wertschätzung von Smart Technology weiter stärken wird.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.

Haften Chatbot-Betreiber für unwahre KI-Aussagen? Ja, sagt das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil zu einer Klinik. Auch das LG Hamburg hatte im Zusammenhang mit Chatbot Grok schon so entschieden.

Das Südtiroler Unternehmen Profitize hat eine Seed-Finanzierung über 1,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das Kapital soll laut Mitteilung in den Ausbau der Plattform und die Expansion in weitere europäische Märkte fließen.

25 Prozent aller Unternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr auf Künstliche Intelligenz zurückgegriffen. In zwei Jahren hat sich dieser Anteil verfünffacht. Die große Mehrheit der Betriebe nutzte dabei frei zugängliche Software.

Das Branchen-Event Hotelrizon 2026 findet am 18. Juni 2026 am Blackfoot Beach statt. Veranstaltet wird das Treffen von DIRS21 und ibelsa, die das Format zum dritten Mal ausrichten. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider aus der Privathotellerie, insbesondere an inhabergeführte und mittelständische Betriebe. Auch der DEHOGA ist mit an Bord.

Google Maps zeigt seit Ende April 2026 in Deutschland an, wie viele Rezensionen gelöscht wurden. Ein LinkedIn-Beitrag von Hotelier Marco Nußbaum greift die Neuerung und deren mögliche Wirkung auf Nutzerwahrnehmung auf.