Jeder fünfte Verbraucher geht für regionale Lebensmittel ins Internet

| Technologie Technologie

Äpfel aus Chile, Erdbeeren aus Spanien, Tomaten aus den Niederlanden: In deutschen Supermärkten sind Produkte aus der ganzen Welt oft das ganze Jahr über verfügbar. Doch eine steigende Anzahl von Verbrauchern setzt zunehmend auf regionale Waren in ihrem Einkaufskorb – und das mit Hilfe digitaler Technologien. Wie eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ergeben hat, haben bereits 21 Prozent eine App oder eine Webseite genutzt, um regionale Lebensmittel oder regional-ausgerichtete Gastronomie zu finden.

2018 waren es noch 18 Prozent. Weitere 36 Prozent geben an, dass sie sich vorstellen könnten, solche Apps oder Webseiten künftig zu nutzen. 15 Prozent der Befragten haben zudem schon einmal in einem digitalen Hofladen eingekauft. Weitere 30 Prozent können sich vorstellen, dies künftig zu tun. „Der Trend ist klar: Viele Verbraucher kaufen nicht nur zunehmend bewusster ein, sie wollen auch wissen, woher ihre Lebensmittel kommen – und digitale Technologien helfen dabei. Regionale Lebensmittel unterstützen zudem nicht nur die Landwirte und Händler direkt vor Ort, sie haben in der Regel auch eine bessere CO2-Bilanz, da sie keine langen Transportwege zurückgelegt haben“, sagt Andreas Schweikert, Bitkom-Referent für Landwirtschaft.
 

Auf kleinerem Niveau bewegt sich die Zahl der Verbraucher, die bereits online Lebensmittelkisten-Abos aus ihrer Region bestellt haben: 7 Prozent sind es aktuell, ein Prozentpunkt mehr als 2018. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) kann sich allerdings vorstellen, ein solches Angebot künftig zu nutzen. 19 Prozent der Befragten sind außerdem offen für sogenanntes Crowdbutching. Diese Wortkombination aus Crowdfunding und Butching (engl. Schlachtung) meint, dass sich mehrere Kunden auf einer Online-Plattform zusammenschließen, um ein Tier zu kaufen. Erst wenn alle Teile eines Tieres verkauft sind, wird es geschlachtet und in Portionen bis nach Hause geliefert. „Crowdbutching ist ein gutes Beispiel dafür, wie digitale Anwendungen Wertschätzung für Fleisch und mehr Transparenz für den Verbraucher schaffen können“, sagt Schweikert. Genutzt haben allerdings erst 4 Prozent der Befragten diese Option.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

Die Antwort liegt in Ihren Buchungsdaten der letzten Jahre. Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie Sie die Nachfrage realistisch einschätzen und mit klaren Regeln für Preise, Mindestaufenthalte und Stornierungen mehr Kontrolle über Auslastung und Erlöse gewinnen.

Auf Nichtwohngebäuden wie Hotels lastet besonders in der Winterzeit ein hoher Druck von wachsenden Energiekosten. Wie sich auch kurzfristig substanzielle Energie- und damit Kosteneinsparungen erzielen lassen, zeigt jetzt der Spezialist für intelligentes Wärmemanagement, Betterspace, mit den sieben größten Hebeln zur Heizkostensenkung.

Digitale Geschäftsmodelle wirken nach außen oft leichtfüßig. Ein Klick, eine Zahlung, ein Paket auf dem Weg. Hinter den Kulissen sieht es anders aus. Daten springen zwischen Systemen, Zahlungen warten auf Freigaben, Loyalitätsprogramme verstauben in abgeschotteten Datenbanken.

OpenAI öffnet die ChatGPT-Schnittstelle für alle Reiseanbieter. Diese können nun ihre eigene Anwendungen direkt in die Benutzeroberfläche integrieren und in einem zentralen Verzeichnis listen lassen.

Der digitale Wandel macht sich auch beim Tourismus deutlich bemerkbar. Mobile Endgeräte sind heutzutage ganz selbstverständlich dabei und können in allen Phasen der Reise eine wichtige Rolle spielen. Von der Planung bis zur Rückkehr werden damit Informationen abgerufen, Entscheidungen getroffen und Abläufe flexibel an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Like Magic und D3x revolutionieren die Gästekommunikation bei McDreams Hotels: Durch die Kombination von Echtzeit-KI und operativen Workflows werden Anfragen schneller gelöst und Teams massiv entlastet. Das Ergebnis: Ein nahtloses Serviceerlebnis von der Buchung bis zum Check-out.

Der neue Hospitality Industry Outlook prognostiziert für die kommenden Jahre eine tiefgreifende Transformation der Hotelbranche durch Künstliche Intelligenz. Während Routineaufgaben und Buchungsprozesse zunehmend von KI-Agenten übernommen werden, rückt das Jahr 2026 als entscheidendes Vorbereitungsjahr in den Fokus.

Einige Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) finalisieren derzeit die Einführung einer neuen digitalen Anwendung. Die oneDEHOGA-App soll im Frühjahr 2026 starten und als digitaler Alltagshelfer sowie Branchenexperte für die Mitglieder der DEHOGA-Verbände dienen.

Viele Gastronomen haben keine Angst vor Arbeit – sie haben Angst vor der falschen Entscheidung. Und das ist verständlich: Der Markt ist überflutet mit Kassensystemen, Warenwirtschaften, Reservierungs-Tools und Marketing-Apps. Jedes Tool verspricht die „eine“ Lösung. Am Ende hat man fünf Insellösungen, doppelte Eingaben – und null Überblick.

Ein Blick auf die digitalen Werkzeuge und Marketingstrategien der Hotellerie zum Jahresende: Welche KI-Tools im Jahr 2025 wirklich Produktivitätsgewinne brachten und wie Hotels die letzten freien Zimmer für Silvester erfolgreich füllen können.