KI in der Küche? Viele Menschen skeptisch

| Technologie Technologie

Künstliche Intelligenz (KI) zieht zunehmend in den Bereich der Ernährung ein – beispielsweise als Einkaufsberater oder sogar kochender Roboter. Viele Menschen in Deutschland stehen einer Umfrage zufolge der Technologie aber skeptisch gegenüber: 40 Prozent befürchten Kontrollverlust und Fremdbestimmung durch KI, wie die Befragung im Auftrag des Lebensmittelkonzerns Nestlé ergab. 

43 Prozent lehnen demnach humanoide Roboter ab, die zu Hause selbstständig kochen. 21 Prozent können sich eine solche Küchenhilfe dagegen gut vorstellen. Implantierte Sensoren, die dauerhaft Körperdaten erfassen, möchten 38 Prozent der Online-Befragung zufolge nicht, 26 Prozent sagten hingegen, sie könnten sich das gut vorstellen. 

Größer wird die Zustimmung, wenn es um Beratung zu Ernährung und Gesundheit geht. 46 Prozent befürworten KI als persönlichen Ernährungsberater, wie das Unternehmen mitteilt. 

Jüngere können sich KI-Agenten zum Einkaufen eher vorstellen 

34 Prozent nutzen KI bereits bei ihrer Kaufentscheidung. Jüngere Menschen sind der Befragung zufolge eher bereit als ältere, Entscheidungen an verlässliche und vertrauenswürdige Systeme abzugeben: So können sich 33 Prozent der Jüngeren einen KI-Agenten zum Einkaufen vorstellen, aber nur 17 Prozent der Älteren. 

Befragt wurden im April 1.581 Menschen in Deutschland. Die Befragung ist den Angaben zufolge repräsentativ und fand zur Erstellung einer «Zukunftsstudie zur Ernährung 2040» statt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG Hotels & Resorts hat eine Anwendung in ChatGPT gestartet und kündigt die Einführung einer KI-gestützten Gesprächssuche auf seiner Website und in der IHG-One-Rewards-App an. Die neuen Funktionen sollen die Hotelsuche und Buchung vereinfachen.

Google hat erstmals offiziell Stellung zu Generative Engine Optimization (GEO) bezogen. In einem neuen Leitfaden erklärt das Unternehmen, dass die Optimierung für KI-Suchfunktionen aus seiner Sicht weiterhin klassische Suchmaschinenoptimierung ist.

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.