Künstliche Intelligenz braut Bier

| Technologie Technologie

Ein Roboter als Bierbrauer? Was noch wie weit entfernte Zukunftsmusik klingt, ist bereits Realität. Zumindest wenn es nach den Gründern von Deep Liquid geht. Das Unternehmen bringt das erste Bier auf den Markt, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz gebraut wird.

Allerdings übernimmt die KI-Anwendung mit dem Namen „The Rodney AI IPA“ nicht direkt die Aufgabe des Brauers. Stattdessen ist sie für das Rezept zuständig. Wie t3n berichtet, kann die KI mithilfe von sogenannten neuronalen Netzen nach Mustern in Rezepturen suchen und ihre eigene Kreation für das erste Rezept ableiten. Die Datenbank des Unternehmens greift dafür auf Daten zu, damit die KI-Anwendung Rezeptverbesserungen vorschlagen kann.

Auch Testkunden werden mit einbezogen, die mit Hilfe eines QR-Codes das Bier bewerten können. Dieser Prozess bietet eine wertvolle Kundenbindung mit der Brauerei sowie Daten, die in Echtzeit verarbeitet werden, um Rezeptanpassungen vorzuschlagen. Durch die Nutzung der KI-Plattform von Deep Liquid ist der Forschungs- und Entwicklungsprozess deutlich robuster und effizienter.

„Ich war von diesem Projekt begeistert, da es zu meiner Leidenschaft passt – der Entwicklung von KI-Anwendungen, die unser Leben und unsere Arbeit verbessern. Was ich an Deep Liquid liebe, ist, dass ihr Service nicht versucht, Menschen zu ersetzen, sondern ihnen dient“, erklärt KI-Pionier Rodney Brooks, Namensgebers des Biers gegenüber beeradvovate.com.

Auch Deep Liquid-Mitgründer Denham D'Silva ist überzeugt: „Das neuronale Netzwerk hat es uns ermöglicht, ‚Rodney v2‘ 70 Prozent schneller auf den Markt zu bringen.“

Wie t3n weiter berichtet, wurde das KI-Rezept bereits bei den Australien International Beer Awards eingereicht. Es wurde mit Silber ausgezeichnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eventmachine stellt mit „FastPath Setup“ einen KI-gestützten Daten-Onboarding-Prozess für den MICE-Vertrieb vor. Aus verstreuten Unterlagen und Mitarbeiterwissen entsteht ein strukturiertes Angebotsportfolio, während der „Setup Health Check“ Konfigurationen live auf Logikfehler und falsches Pricing prüft. So können Hotels ab dem ersten Tag fehlerfreie MICE-Sofortangebote erstellen.

Pressemitteilung

Die Hotellerie steht angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und steigender Betriebskosten vor der Herausforderung, operative Abläufe effizienter zu gestalten. Mit der Veröffentlichung des neuen White Papers „Der Generationenkompass im Hotelbetrieb“ präsentiert der Hotel-Technologieanbieter Straiv frische empirische Marktdaten zu den tatsächlichen Erwartungen von Hotelgästen.

Wo entstehen Umsätze, welche Vertriebskanäle bringen Buchungen und welche Zimmerkategorien sind besonders gefragt? DIRS21 will Hoteliers mit dem neuen Modul DIRS21 Insights einen zentralen Überblick über diese Geschäftsdaten geben. Grundlage sind Reservierungsdaten, die bereits innerhalb der Plattform verarbeitet werden.

OpenTable baut seine Plattform mit mehr als 20 neuen und überarbeiteten Funktionen aus. KI und Automatisierung kommen von der Restaurantsuche über ChatGPT und Gemini bis zur Tischsteuerung und Auswertung von Betriebsdaten zum Einsatz.

DIRS21, happyhotel und ibelsa bündeln ihre Marktaktivitäten in Österreich. Fabio Torreggiani übernimmt dabei die Rolle eines gemeinsamen Ansprechpartners für den österreichischen Hotelmarkt.

Die Motel One Group integriert eine KI-gestützte Hotelsuche für Motel One und The Cloud One Hotels in ChatGPT. Verfügbarkeiten und Preise sollen dort in Echtzeit durchsucht werden können, die Buchung erfolgt weiterhin bei Motel One.

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Die Roomservice-Plattform Camo Hospitality hat vier Millionen US-Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits in mehr als 60 Hotels in sechs US-Märkten aktiv und will mit dem Kapital weiter expandieren.

Der Kampf um die Gastro-Kasse wird härter. Paymentkonzerne, Softwareanbieter und Lebensmittelgroßhändler wollen ins Geschäft. Doch was kostet das den Gastronomen wirklich – und wer verdient am Ende alles mit?

Mews Financial Services hat von der niederländischen Zentralbank DNB eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten. Die regulierten Funktionen sollen ab Ende 2026 zunächst bei einer Pilotgruppe von Unterkünften in den Niederlanden eingeführt und anschließend auf den EWR ausgeweitet werden.