Lebensmittel in zehn Minuten: Lieferdienst Gorillas sammelt 36 Millionen Euro ein

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Der Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas hat rund 36 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierung erhalten. Die Finanzierungsrunde wurde von dem Hedge-Fonds Coatue angeführt. Wie unter anderem Techcrunch berichtete, werden Daniel Senft und Bennett Siegel von Coatue dem Vorstand von Gorillas beitreten. 

Gorillas wurde erst im Mai dieses Jahres von Kağan Sümer und Jörg Kattner gegründet und liefert in Berlin und Köln Lebensmittel innerhalb von durchschnittlich zehn Minuten aus. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen beschäftigt es die Fahrer direkt. In den Fokus gerückt wird die Fähigkeit, frische Lebensmittel in kürzester Zeit und zu "Einzelhandelspreisen" zu den Kunden zu bringen. 

Mit dem Slogan "Faster than you" und einer Liefergebühr von nur 1,80 € stellen manche die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens in Frage, vor allem, wenn das System skaliert wird. "Durch unsere Einkaufsbeziehungen haben wir gesunde Margen, die es uns erlauben, zu Einzelhandelspreisen zu verkaufen", so CEO Sümer. "Unter Berücksichtigung der soliden Warenkorbgrößen und Beschaffungsmargen sind wir in der Lage, ein langfristig nachhaltiges Geschäft aufzubauen".

"Durch unser Netzwerk von zentral gelegenen Fulfillment-Centern sind wir in der Lage, Kunden in einem kleinen Lieferradius zu bedienen. Letztendlich streben wir einen effizienten und schnellen Service mit voller Transparenz über die Lieferzeiten an", erklärte der Gorillas-CEO.

Laut Techcrunch soll die neue Finanzierung für die Expansion in Deutschland verwendet werden und den Rollout in weiteren Teilen Europas beschleunigen. Die erste Stadt für die europäische Expansion soll demnach Amsterdam sein. will wird das Unternehmen das Kapital nutzen, um sein Team in Berlin auszubauen. Bis zum Ende des zweiten Quartals des nächsten Jahres will Gorillas in mehr als 15 Städten in Deutschland und ganz Europa vertreten sein und über 60 Fulfillment-Center betreiben.


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