Lightspeed entwickelt Kassen zu Gastronomie-Plattform weiter

| Technologie Technologie

Lightspeed, weltweit aktiver Anbieter Kassensystem, bringt mit „Lightspeed Restaurant“ ein neues iPad-Kassensystem auf den Markt: Das Produkt kombiniert die Software von vier ehemals konkurrierenden Systemen zu einer neuen Gastronomie-Plattform. Lightspeed hat im letzten Jahr Gastrofix übernommen.

Bei „Lightspeed Restaurant“ handelt es sich nicht um einen klassischen Produktlaunch. Durch Akquisitionen auf der ganzen Welt wurden stattdessen mehrere Markenkassensysteme in einer Software-Plattform für das Gastgewerbe zusammengeführt.

Seit 2019 hat Lightspeed im Zuge seiner Expansionsstrategie vier Gastronomie-Kassenanbieter übernommen: iKentoo (Schweiz), Kounta (Australien), Gastrofix (Deutschland) und Upserve (USA). Sie alle gehörten vorher zu den Marktführern in ihren Ländern. In der neuen Software Lightspeed Restaurant fließen jetzt erstmals das Know-how und die tiefgehende weltweite Expertise aller vier Systeme zusammen.

„Solch einen mächtigen Hybriden hat es in der Kassensystem-Branche noch nicht gegeben“, sagt Peter Dougherty, Global General Manager of Hospitality bei Lightspeed. „Durch die Übernahmen der Marken samt ihrer Mitarbeiter hat Lightspeed die besten Talente der Gastro-Technologie um sich geschart und ein Produkt entwickelt, das einfach zu bedienen ist und Gastronomen gleichzeitig bahnbrechende Tools an die Hand gibt. Wir sind davon überzeugt, dass wir das Gastgewerbe mit Lightspeed Restaurant nachhaltig verändern werden.“

Mobile Bezahllösung bereits integriert

Neben dem Kassensystem, können Restaurantbetreiber ihren Gästen mit Lightspeed Payments schnelles und unkompliziertes Bezahlen mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bieten. Das Payment-Tool ist vollständig in Lightspeed Restaurant eingebunden. Buchungen im Restaurant werden so reibungslos und deutlich schneller verarbeitet und müssen nicht mehr manuell erfasst werden, was Übertragungsfehler praktisch eliminiert. Lightspeed Payments unterstützt Girocard (besser bekannt als EC-Karte), alle gängigen Kreditkarten sowie Apple Pay und Google Pay. Die Einrichtung erfolgt ganz einfach und kostenlos in der Cloud des Lightspeed Systems.

Praktische Add-ons und wachsendes Partnernetzwerk

Durch zubuchbare Add-ons wie Order Anywhere, einer vollständig in die Lightspeed-Plattform eingebetteten Online-Bestellfunktion, können Kunden ihr Kassensystem weiter aufrüsten. Der Gastronom erstellt damit eine Online-Speisekarte inklusive komplettem Warenkorb und Checkout. Gäste können so von überall aus bestellen und bezahlen – kontaktlos, sicher und einfach. Das neue Lightspeed Restaurant lässt sich aber nicht nur über eigene Add-ons individuell anpassen, sondern auch über das stetig wachsende Netzwerk an Partnerunternehmen. Gastronomen können aus Dutzenden praktischer Tools wählen, um ihre Lightspeed-Plattform weiter aufzurüsten und genau an die speziellen Anforderungen anpassen, die jeder Betrieb hat. Dazu zählen aktuell unter anderem Cockpit (Performance-Analyse), MarketMan (Warenwirtschaft), Menu (Self-Ordering), Oracle (Hotel-PMS), Planday (Personaleinsatzplanung), Table Duck (Chatbot-Technologie) und Uberall (Lösung für „Near Me“ Customer Experience).

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Lola gehört zu Booking Holdings und verbindet als KI-Assistent Empfehlungen mit Buchungen von Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Neben einer kostenlosen Mitgliedschaft gibt es zwei kostenpflichtige Varianten mit zwölfmonatiger Bindung.

SIDES hat ein Empfehlungsprogramm für die Vermittlung von Gastronomiebetrieben gestartet. Die Prämie beträgt je nach Größe des neuen Kunden bis zu 1.800 Euro.

 

Stellenanzeigen mit KI schreiben, Bewerbungen automatisch vorsortieren und künftig sogar Bewerbungsgespräche von einer KI führen lassen – fast jedes achte Unternehmen setzt KI im Bewerbungsprozess heute bereits ein, alle anderen können sich dies für die Zukunft vorstellen.

HotelNetSolutions hat eine Schwachstelle beim Zugriff auf Buchungsdaten geschlossen. Ein technischer Hinweis deutet auf einen Angriff spätestens am 20. August 2026 hin.

Accor hat ALL Concierge für die Hotelsuche und Fragen von Gästen eingeführt. Weitere Funktionen rund um Buchungen und Anfragen nach dem Aufenthalt sind angekündigt.

Expedia will Hotels über Metas KI-Agenten Muse buchbar machen. Die Ankündigung folgt auf Kursverluste von Reiseplattformen, die Medien mit Sorgen von Anlegern über Muse in Verbindung brachten. Wann die Buchungsfunktion in den USA startet, ist offen.

BE-A sieht aus wie eine Rezeptionistin, die direkt mit Hotelgästen spricht. Die Arbeit des KI-Systems beginnt aber schon vor der Ankunft: Es beantwortet Nachrichten, nimmt Anrufe entgegen und kann Buchungsanfragen bearbeiten. FLÆ Robotics entwickelt dafür mehrere Produktvarianten – vom schriftlichen Assistenten bis zum Avatar in der Holobox.

Künstliche Intelligenz (KI) zieht zunehmend in den Bereich der Ernährung ein – beispielsweise als Einkaufsberater oder sogar kochender Roboter. Viele Menschen in Deutschland stehen einer Umfrage zufolge der Technologie aber skeptisch gegenüber.

Bonieren ist keine Innovation – und bunte Dashboards machen noch kein intelligentes Kassensystem. Während künstliche Intelligenz die Entwicklung beschleunigt, entscheidet sich der Wettbewerb künftig an einer anderen Stelle: Wer macht aus Daten konkrete Handlungsempfehlungen? Stefan Brehm erklärt, warum die Kasse zum Betriebssystem des Restaurants werden muss – zum „POS in your Pocket“.

Pressemitteilung

Seit dem 31. August 2026 ist der Self-Service-Zugang zu ChatGPT Ads in 31 europäischen Märkten verfügbar. Für Hotels eröffnet sich damit ein neuer möglicher Kontaktpunkt im Online-Marketing und Vertrieb. Online Birds sammelt erste Praxiserfahrungen und zeigt, welche Rolle ChatGPT Ads künftig in der Hotel Customer Journey spielen können.