Mice Access ist insolvent

| Technologie Technologie

Die Folgen des Coronavirus wirken sich auf die gesamte Weltwirtschaft aus und bringen viele Branchen fast vollständig zum Erliegen. Eine dieser Branchen ist die Meeting- und Veranstaltungsbranche (MICE). Das bekam nun auch Mice Access zu spüren und meldete Insolvenz an.

Die Ausgangsbeschränkungen, Verbote von Veranstaltungen, Reisewarnungen und alle weiteren Konsequenzen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus hätten dafür gesorgt, dass nahezu jede Veranstaltung seit März 2020 kurzfristig storniert oder umgebucht wurde, so das Unternehmen.

Mice Access lebe jedoch wie fast alle Vermittler und Buchungsplattformen von Provisionen, welche sich prozentual an den Umsätzen der vermittelten Veranstaltungen orientieren. Fänden keine Veranstaltungen statt oder reduzieren sich die Umsätze der gebuchten Veranstaltungen im erheblichen Maße, verdiene das Unternehmen kein bzw. zu wenig Geld.

Hinzu komme die Tatsache, dass ihre Hotel- und Location-Partner durch die Corona-Krise selbst in Existenznot geraten seien, erklärte Mice Access in einem Schreiben. Die Not der Leistungsträger sei offensichtlich so groß, dass diese ihre offenen Forderungen gar nicht mehr oder nur noch stark verspätet begleichen würden. 

Diese Gründe hätten sehr kurzfristig zu einer Zahlungsunfähigkeit geführt. Infolge dieser hat die Geschäftsführung der MICE Access GmbH nun einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht in Norderstedt gestellt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Otherwander Soho hat sich für Apaleo als ihr PMS entschieden. Das neu eröffnete Pod-Hotel mit 566 Pods im Herzen Londons setzt auf die offene Plattform für eine vollständig digitale Gästereise und einen konsequent schlanken Betrieb. 

Eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt erhebliche Unterschiede beim Wissen der Deutschen über digitale Sicherheit. Während Cyberangriffe den meisten Bürgern ein Begriff sind, bleiben konkrete Schutzmechanismen wie Passkeys oft unbekannt.

Amadeus erweitert seine strategische Partnerschaft mit Google und integriert das Sprachmodell Gemini sowie Google Maps für personalisierte Reiseempfehlungen. Die Kooperation baut auf der laufenden Migration von Plattformteilen in die Google Cloud auf, die die globale Reichweite des IT-Dienstleisters auf 42 Regionen ausweitet.

Das Technologieunternehmen Amadeus migriert Teile seiner Plattform in die Google Cloud und nutzt künftig generative Künstliche Intelligenz. Die Kooperation soll die globale Reichweite ausbauen und die Effizienz optimieren.

American Express plant die Übernahme der Restaurantreservierungsplattform TheFork von Tripadvisor. Der Kaufpreis soll bei 700 Millionen US-Dollar liegen, der Abschluss wird bis Ende 2026 angestrebt.

Die spanische Datenschutzbehörde AEPD hat gegen das Technologieunternehmen Amadeus eine Strafe von 14,4 Millionen Euro verhängt. Grund ist die unzulässige Verknüpfung von Buchungs- und Hoteldaten zur Profilerstellung ohne Einwilligung der Reisenden.

Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 36 Prozent der Deutschen ungern um Hilfe bei technischen Problemen bitten, obwohl die große Mehrheit Unterstützung nutzt. Besonders bei jüngeren Menschen und Männern ist die Hemmschwelle hoch.

IHG Hotels & Resorts hat eine Anwendung in ChatGPT gestartet und kündigt die Einführung einer KI-gestützten Gesprächssuche auf seiner Website und in der IHG-One-Rewards-App an. Die neuen Funktionen sollen die Hotelsuche und Buchung vereinfachen.

Google hat erstmals offiziell Stellung zu Generative Engine Optimization (GEO) bezogen. In einem neuen Leitfaden erklärt das Unternehmen, dass die Optimierung für KI-Suchfunktionen aus seiner Sicht weiterhin klassische Suchmaschinenoptimierung ist.

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.