Studie: Kettenhotels setzen auf Technologie, kleine Hotels auf frische Zimmer

| Technologie Technologie

Laut einer neuen Expedia-Umfrage unter mehr als 1.200 Hoteliers ist es doppelt so wahrscheinlich, dass Kettenhotels in Technologie investieren. Im Gegensatz dazu priorisieren kleine und unabhängige Häuser deutlich häufiger die Renovierung der Gästezimmer.

Der Einsatz von Technologie gewinnt in der Beherbergungsbranche zunehmend an Bedeutung, da Hotels erkennen, wie sie mit strategischen Investitionen wichtige Wettbewerbsvorteile erzielen können. Laut dem neuesten Bericht von Hospitality Technology planen 54 Prozent der Hotels, ihre Technologiebudgets für 2019 zu erhöhen, während nur 8 Prozent einen Rückgang planen.

Allerdings sind die Kosten nach wie vor die wichtigste Barriere bei der Einführung von neuen Technologien für viele Hoteliers. Fast die Hälfte der befragten kleinen unabhängigen Hotels gab an, dass Investitionsentscheidungen für Technologien auf Preis und Wert basieren. Im Gegensatz dazu setzen mehr als die Hälfte der Hotelketten auf Technologien, die sich nahtlos in ihre bestehenden Systeme integrieren lassen.

"Wir erleben, dass Kettenhotels erhebliche Investitionen in Technologie tätigen, was das Potenzial für eine größere Kluft zwischen Immobilien eröffnet, die dazu nicht in der Lage sind", sagte Ait Voncke, Senior Vice President, Expedia Group. "Die Technologie hat die Macht, die Wettbewerbsbedingungen für Hoteliers jeder Größe zu verbessern. Wir hören weiterhin auf die Bedürfnisse unserer Partner und investieren in die bestmögliche Betreuung, damit auch die kleinsten Immobilien effektiv konkurrieren und Chancen zum Erfolg finden können."

Unter den unabhängigen Hotels nannte eines von vier die Komplexität als ihre größte Herausforderung bei der Einführung neuer Technologie, wobei eines von drei erklärte, dass die Benutzerfreundlichkeit Priorität hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat sich in der deutschen Wirtschaft innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass bereits 36 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern KI nutzen.

Booking Holdings, der Mutterkonzern von Booking.com, setzt verstärkt auf sogenannte Agentic AI, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Das Ziel: eine KI, die nicht nur Fragen beantwortet, sondern eigenständig die gesamte Reise organisiert – inklusive automatischer Updates bei Verspätungen.

Intelligente Beleuchtung, sprachgesteuerte Assistenten und sogar Roboter-Butler – die Hotellerie setzt verstärkt auf Technologie, um den Aufenthalt für Gäste komfortabler zu gestalten. Doch eine neue Studie enthüllt: Viele Reisende sind von den smarten Funktionen überfordert.

Kundenzufriedenheit ist längst mehr als eine hübsche Kennzahl im Reporting. Sie ist das Rückgrat jedes erfolgreichen Unternehmens. Wenn Menschen begeistert sind von einem Service oder Produkt, dann erzählen sie auch im Freundeskreis davon.

Marriott International treibt eine mehrjährige digitale und technologische Transformation voran. Dabei stehen auch die Entwicklung und der Einsatz von KI-Agenten im Fokus, um repetitive Aufgaben zu automatisieren und die Mitarbeiter zu entlasten.

Das Alpbachtal in Tirol startet ein Pilotprojekt, bei dem in 24 Beherbergungsbetrieben digitale Sprachassistenten eingesetzt werden. Mit dem Projekt „Alpbachtal Voice Concierge“ soll die Gästebetreuung durch die Automatisierung von Routineanfragen optimiert werden.

Die Circus SE, ein spezialisiertes Unternehmen für KI-Software und Robotik, kooperiert zukünftig mit dem Facility-Services-Anbieter Secura. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, die autonom arbeitenden Ernährungssysteme von Circus bei weiteren Großkunden von Secura zu etablieren - dazu zählen unter anderem Shell, General Electric, Thyssenkrupp und Audi.

Eine neue Studie enthüllt, welche Plattformen bei Firmen wirklich punkten. Während eine alte Bekannte an der Spitze steht, verliert ein anderer Social-Media-Riese deutlich an Boden.

Deutschland hat sich bei der Digitalisierung im EU-Vergleich wieder etwas verbessert und belegt nun unter den 27 Mitgliedstaaten den 14. Platz. Im Vorjahr lag Deutschland noch auf Rang 16, hatte in den Jahren 2021 bis 2023 aber auch schon bessere Werte erzielt.

Pressemitteilung

In Hotels, Pflegeeinrichtungen oder kommunalen Gebäuden bleibt Energiesparen trotz moderner Technik oft Stückwerk – weil die Systeme nicht miteinander kommunizieren. Ob Raumbelegung, Fensterstatus oder Wunschtemperatur: Die Daten liegen meist in verschiedenen Anwendungen vor, sind nicht vernetzt – und führen so zu unnötigem Energieverbrauch.