Zehn Start-ups aus acht Ländern: Neue Metro-Accelerator-Runde

| Technologie Technologie

Eine mehr als 20-köpfige Jury aus Investoren, Metro Führungskräften und weiteren Partnern hat 10 Tech-Start-ups aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Kroatien und Südkorea ausgewählt. Diese können in den kommenden 3 Monaten ihre Geschäftsmodelle mit umfassender Unterstützung des Großhandels- und Lebensmittelspezialisten Metro weiterentwickeln. Dabei werden sie von ausgewählten Experten aus einem Pool von fast 200 Mentoren begleitet und mit einer Finanzierung von jeweils bis zu 120.000 € sowie durch Infrastruktur, Netzwerk und Wissen von Metro unterstützt. Der Höhepunkt des Programms: Mitte Februar 2019 präsentieren die Gründerteams ihre Lösungen vor potenziellen Investoren in Berlin.

„Der direkte Austausch mit innovativen Gründerteams ermöglicht uns einen Perspektivenwechsel, von dem wir uns neue Impulse für die Gastro-Branche versprechen. Im Gegenzug bieten wir den Teams potenziellen Zugang zu unseren rund 21 Millionen Großhandelskunden und weitreichenden Kontakten im Gastronomiebereich, den Start-ups kaum anderswo erhalten“, erklärt Sylvia Dudek, Programmdirektorin des Metro Accelerators. „Dieses Jahr haben uns über 400 hochkarätige Bewerbungen aus aller Welt erreicht. Diese große Beteiligung bestärkt uns darin, weiter mit Start-ups zusammenzuarbeiten, um potenzielle Innovationen für die Gastronomie zu entdecken.“

Die folgenden 10 Start-ups aus 8 Ländern werden an der 4. Programmrunde des Metro Accelerator for Hospitality teilnehmen:

  • Barratio aus Paris (Frankreich) – Erledigt tägliche Backoffice-Aufgaben wie Bestandsmanagement oder Kostenkalkulation in nur 5 Minuten pro Tag auf Basis einer einzigen Softwarelösung. Link: www.barratio.fr
  • EasyWay aus Tel Aviv (Israel) – Ein in die Kommunikationskanäle der Hotels integrierter virtueller Assistent, der mithilfe künstlicher Intelligenz personalisierte Informationen für Reisende zur Verfügung stellt. Link: www.easyway.ai
  • Fresco aus Mailand (Italien) – Fresco verändert die Art und Weise, wie Restaurants Olivenöl anbieten. Die Anwendung von Fresco ist das erste Küchengerät, das mit nur einem Klick frisches, vor Ort gepresstes Olivenöl erzeugt. Link: www.oliofresco.it
  • Gofer aus Paris (Frankreich) – Gofer ist eine mobile App, die die Einstellung kurzfristig Beschäftigter vereinfacht, indem sie die gesuchten Mitarbeiter mit den richtigen Gastronomiebetrieben zusammenbringt. Link: www.gofer.fr
  • HeyMojo aus Neu-Delhi (Indien) – HeyMojo erstellt kundenspezifische Chat- und Voice-Bots für die Automatisierung von Marketingkampagnen sowie Webseiten-Widgets für direkte Buchung, Bestellungen und Management des Gasterlebnisses. Das Ergebnis: Zunehmende Bestellungen und mehr Dialog mit den Gästen. Link: www.heymojo.com
  • Hotelhero aus Berlin (Deutschland): Hotelhero ist die einzige Plattform für Hotelsoftware, die selbstständige Hoteliers bei der Suche nach der passendsten IT-Lösung für ihr jeweiliges Hotel und Anforderungsprofil unterstützt. Link: www.hotelhero.tech
  • Roborus aus Seoul (Südkorea) – Ein POS-Terminal, das Kundendaten sammelt und auf Basis maschinellen Lernens, den Kunden personalisierte Empfehlungen bereit stellt. Das Ergebnis: ein verbessertes Einkaufserlebnis. Link: www.roborus.co.kr
  • Sentiment Search aus London (Großbritannien) – Unter Einsatz intelligenter Algorithmen bietet Sentiment Search eine Lösung an, die die Beurteilungen von Restaurants und Hotels in einer bestimmten Stadt zusammenführt und analysiert. So liefert das Unternehmen ein umfassendes Bild der Verbraucherstimmung und somit auch der Trends sowie detaillierte Erkenntnisse zum Wettbewerb. Link: www.sentimentsearch.com
  • Trakbar aus Zagreb (Kroatien) – Verwertbare Business Intelligence mithilfe künstlicher Intelligenz, die in Echtzeit genaue Umsatzprognosen, Analysen sowie intelligente Bestellvorschläge für kleine und mittelständige Unternehmen in der Gastronomie liefert. Link: www.trakbar.com
  • Waffle aus London (Großbritannien) – Waffle ist ein Chatbot, der in Echtzeit passende Restaurantempfehlungen in der gesuchten Umgebung ausspricht und somit die Nachfrage steigert. Link: https://joinwaffle.com/

Mitte Februar 2019 werden die Teams ihre Geschäftsmodelle nach 3 Monaten intensiver Arbeit auf dem Demo Day in Berlin ausgewählten Investoren, Mentoren, potenziellen Kunden und weiteren Branchenkennern präsentieren.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Eine Untersuchung der Organisation Which? zeigt, dass KI-Zusammenfassungen auf Tripadvisor negative Gästerückmeldungen verharmlosen oder sicherheitsrelevante Warnungen ausblenden. Verbraucherschützer raten zur Vorsicht.

Der Hotelsoftware-Anbieter Mews trennt sich von Mitarbeitern und richtet seine Organisation stärker auf künstliche Intelligenz aus. Richard Valtr und Matthijs Welle betonen zugleich die starke Geschäftslage des Unternehmens.

KI-Bilder, Chatbots oder automatisch erstellte Texte: Ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des EU AI Act. Wann Hotels und Restaurants Inhalte kennzeichnen müssen – und wann nicht.

Warum sind manche Google-Apps auf Android-Handys Standard? Der Tech-Gigant muss eine milliardenschwere Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission akzeptieren.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Das Berliner Hoteltechnologie-Unternehmen Smart Host erhält eine Wachstumsfinanzierung von Riverside Acceleration Capital. Die Mittel sollen in den Ausbau der Plattform, die DACH-Region und die Expansion in weitere europäische Märkte fließen.

Microsoft beobachtet seit April 2026 eine gezielte Cyberangriffskampagne gegen Hotels in Europa und Asien. Die Angreifer nutzen täuschend echte Phishing-Mails und installieren nach dem Öffnen vermeintlicher Bilddateien eine dauerhaft aktive Schadsoftware.

Ab August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des AI Act. Was bedeutet das für Hotels, Restaurants und touristische Unternehmen? Ein Praxis-Check zeigt, welche KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen – und welche nicht.

Eine aktuelle Studie des TÜV-Verbands zeigt, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen einen hohen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen sieht. Insbesondere größere Betriebe und der Handel haben eine hohe Nachfrage.