Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.
Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.
Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.
Die Touristenmetropole Prag hat genug von Straßenkünstlern, die in riesigen Panda-, Gorilla- und Eisbärenkostümen durch das Stadtzentrum ziehen. Am Dienstag trat eine neue Verordnung der Stadtverwaltung in Kraft, die konkret «Auftritte in Tierverkleidungen» verbietet.
Der Ferienflieger Condor wird den Winter über mit einem staatlichen Kredit über 380 Millionen Euro in der Luft gehalten. Nach der Zustimmung aus Brüssel hat am Montag die heiße Phase zur Rettung der 1955 gegründeten Gesellschaft begonnen. Es geht dabei auch um das Vertrauen der Verbraucher.
Das kommende Jahr leitet ein neues Jahrzehnt ein. Für 2020 prognostiziert Booking.com, dass dies ein Jahr der Entdeckungsreisen sein werde. In einer Trendstudie spricht der Buchungsriese von neuen Technologien, einem steigenden Verantwortungsbewusstsein und einer tieferen Verbindung mit den Menschen und Orten, die besucht werden.
Wer 2020 mit wenigen Urlaubstagen möglichst lange entspannen möchte, sollte sich mit seinen Urlaubsanträgen beeilen. Denn die Brückentage sind im kommenden Jahr nicht so üppig gesät wie 2019. Das ist natürlich auch eine wirtschaftliche Herausforderung für die Hotellerie.
Nach der Insolvenz der deutschen Thomas Cook werden die Karten auf dem Reisemarkt neu gemischt. Während die Oberurseler ums Überleben kämpfen, bauen Tui, DER Touristik, Alltours und Co. ihre Kapazitäten aus und buhlen um Thomas-Cook-Kunden.
Einmal selbst auf der Orgel der Hamburger Elbphilharmonie spielen? Mit dem sogenannten Smart Table auf der Plaza des Konzerthauses ist das seit einem Jahr möglich. Die drei großen Touchscreens in dem runden schwarzen Tisch im achten Stock der «Elphi» seien bislang auf gute Resonanz gestoßen.
Der Veranstalter RTK führt Hunderte Reisebüros der insolventen Thomas Cook in Deutschland weiter. Der bisherige Thomas-Cook-Partner wird die rund 700 bislang gemeinsam geführten Büros in Eigenregie weiterführen.
Die geplante Eintrittsgebühr für Tagestouristen in Venedig soll zum 1. Juli 2020 kommen und bei mindestens drei Euro liegen. Das gab die Stadtregierung bekannt. Die italienische Lagunenstadt ist besonders vom Massentourismus betroffen.