Airbnb-Analyse zeigt Trend zu naturnahen Reisezielen in Deutschland

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Airbnb hat eine Auswertung zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen für den kommenden Sommer veröffentlicht. Untersucht wurden dabei Gebiete außerhalb von Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, wobei der Fokus auf dem Zuwachs der Suchanfragen für den Zeitraum vom 21. Juni bis zum 22. September 2026 lag. Demnach ist ein deutlich stärkeres Wachstum bei Inlandsbuchungen im Vergleich zu Reisen in das Ausland zu verzeichnen. Das Interesse an naturnahen Zielen habe sich in den vergangenen drei Jahren zudem mehr als doppelt so stark entwickelt wie jenes an klassischen Städtereisen.

Bodensee führt bei der Beliebtheit naturnaher Regionen

Die Analyse identifiziert 15 deutsche Reiseziele, die im Sommer 2026 den größten Anstieg an Suchanfragen verzeichneten. Die Region um den Bodensee ist dabei mit vier Standorten am häufigsten in der Liste vertreten. Dazu zählen Lindau in Bayern sowie die Orte Meersburg, Überlingen und Friedrichshafen in Baden-Württemberg. Die Ostseeküste ist mit drei Destinationen in den Top 15 repräsentiert, namentlich Strande, Kühlungsborn und Fehmarn. Für die Nordseeküste werden Cuxhaven und das Wangerland als stark frequentierte Ziele genannt.

Allgäu und Alpenraum mit hoher Präsenz im Ranking

Neben den Küstenregionen verzeichnet die Auswertung eine hohe Nachfrage für Ziele im Süden Deutschlands. Das Allgäu ist mit Kempten und Oberstdorf vertreten, während der Bereich um die Zugspitze mit Grainau und Garmisch-Partenkirchen zwei weitere Plätze belegt. Zudem sind das Sauerland mit dem Ort Willingen sowie das Elbsandsteingebirge durch Bad Schandau in der Liste der 15 Trend-Reiseziele enthalten. Die Zusammenstellung basiert nach Angaben des Unternehmens auf der prozentualen Zunahme der Suchanfragen von deutschen Nutzern für den genannten Sommerzeitraum.

Zusammenfassend lässt sich der aktuellen Analyse entnehmen, dass der Trend zu Urlaub innerhalb Deutschlands anhält. Die Buchungen für Inlandsreisen liegen laut Airbnb über den Vergleichswerten des Vorjahres. Während das Interesse an städtischen Zielen hinter der Entwicklung naturnaher Räume zurückbleibt, zeigt das Ranking eine breite Verteilung der Favoriten über verschiedene Regionen von der Küste bis zum Alpenvorland.


 

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