Airbnb stellt die Reisetrends der Deutschen zum Jahreswechsel vor

| Tourismus Tourismus

„The same procedure as last year“? Airbnb stellt die Reisetrends zum Jahreswechsel vor und diese zeigen: In diesem Jahr wählen Reisende aus Deutschland ,neben den klassischen Reisezielen, auch vermehrt ausgefallenere Destinationen. So liegen bei den internationalen Reisezielen vor allem Kiew, Tokio und Zandvoort in den Niederlanden im Trend. Innerhalb Deutschlands sind wiederum kleinere Orte wie Husum, Greifswald und Göttingen, die die Top 3 der Trend-Destinationen zu Silvester in Deutschland anführen, gefragt.

Immer beliebter, und somit im Trend bei Reisenden auf Airbnb, ist Kiew. Wenn man die Buchungen im Vergleich zum Vorjahr betrachtet, führt die ukrainische Hauptstadt die Liste der Silvester-Trend-Destinationen an. Auf Platz zwei und drei folgen der niederländische Küstenort Zandvoort und Japans Metropole Tokio. Tokio findet sich ebenfalls in den Top 20 Trend-Reisezielen, die Airbnb erst kürzlich veröffentlicht hat.

Die Trend-Destinationen der Reisenden aus Deutschland, Silvester 2019:

  1. Kiew, Ukraine
  2. Zandvoort, Niederlande
  3. Tokio, Japan
  4. Istanbul, Türkei
  5. Tromsø, Norwegen
  6. Denpasar, Bali
  7. Pattaya, Thailand
  8. Zagreb, Kroatien
  9. Brüssel, Begien
  10. Moskau, Russland

Die Trend-Destinationen innerhalb Deutschlands zeigen: Bewusst und nachhaltig ins neue Jahr starten mit Kurztrips im eigenen Land sind stark im Kommen. Die nordfriesische Hafenstadt Husum ist Spitzenreiter im innerdeutschen Trend-Vergleich. Aber auch Goslar, die tausendjährige Kaiserstadt im Harz, zieht in diesem Jahr vermehrt Gäste zum Silvesterfest an. 

Die Trend-Destinationen innerhalb Deutschlands, Silvester 2019:

  1. Husum, Schleswig-Holstein
  2. Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
  3. Göttingen, Niedersachsen
  4. Überlingen, Baden-Württemberg
  5. Goslar, Niedersachsen
  6. Lindau, Bayern
  7. Kassel, Hessen
  8. Füssen, Bayern
  9. Wernigerode, Sachsen-Anhalt
  10. Ostseebad Prerow, Mecklenburg-Vorpommern

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.

Urlaub in Schleswig-Holstein steht bei vielen Deutschen weiter hoch im Kurs. Doch wegen der höheren Lebenshaltungskosten zögern viele mit einer Buchung. Die Touristiker beobachten das mit Sorge.

Neue Reiseformate wie Zero-Day-Trips, regionale Meetings und hybride Veranstaltungen verändern nach Angaben der Initiative Chefsache Business Travel die Planung von Geschäftsreisen. Unternehmen bündeln Reisen stärker und richten sie gezielter auf konkrete geschäftliche Ziele aus.

Mehr als dreimal so viele Touristen wie griechische Einwohner strömten 2025 in das Urlaubsland. Auf Jetset-Inseln wie Santorini oder Mykonos bringt der Rekord-Tourismus die Infrastruktur ans Limit.

Eine aktuelle Auswertung von Fit Reisen analysiert das Suchinteresse für Ayurveda-Angebote in Europa. Dabei zeigt sich eine starke Präferenz für deutsche Regionen sowie eine Verschiebung hin zu mediterranen Zielen infolge der Iran-Krise.

Eine Studie des Technologieunternehmens Amadeus sieht weltweit eine hohe Offenheit vieler Reisender gegenüber künstlicher Intelligenz und digitalen Mobilitätsdiensten. Gleichzeitig bleiben Sprachbarrieren, Zusatzkosten und unzureichende Informationen häufig genannte Probleme im Reiseverkehr.

Fast die Hälfte der Passagierflüge, die auf deutschen Hauptverkehrsflughäfen starten oder landen, sind auf Kurzstrecken unterwegs. Die häufigste Verbindung war 2025 die zwischen Frankfurt/Main und London-Heathrow.

Wenn Eltern oder Großeltern mit Kindern auf Reisen gehen, heißt das Ziel besonders oft Schleswig-Holstein: Bei Urlaubern mit kleinen Kindern lag das nördlichste Bundesland in den Jahren 2023 bis 2025 in Deutschland an erster Stelle vor Mecklenburg-Vorpommern.

Der Plattformbetreiber Airbnb plant den Ausbau zu einem umfassenden Dienstleistungsmarktplatz nach dem Vorbild von Amazon und integriert im Sommer 2026 neben tausenden Boutique-Hotels auch Mietwagen, Gastronomieangebote zur Fußball-Weltmeisterschaft sowie neue KI-Werkzeuge in seine Anwendung.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BTW zeigt, dass wirtschaftliche Sorgen und steigende Kosten das Reiseverhalten der Bundesbürger belasten. Der Verband fordert angesichts sinkender Buchungsbereitschaft politische Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums.