Bahrein versenkt 747 für Unterwasserpark

| Tourismus Tourismus

Das Königreich Bahrein will im August einen riesigen Unterwasser-Themenpark mit einer Fläche von 100.000 Quadratmetern eröffnen. Highlight des Parks soll eine versunkene Boeing 747 werden. Bahrain hofft, mit dem Unterwasserpark Taucher aus aller Welt anzulocken. 

Das 70 Meter lange Flugzeug sei "das größte, das jemals versenkt wurde", erklärte Zayed bin Rashid Al Zayani, Bahrains Minister für Industrie, Handel und Tourismus, laut CNN. Das Projekt ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen dem Obersten Rat für Umwelt, der Bahrain Tourism and Exhibitions Authority (BTEA) und der Privatwirtschaft. Neben dem Flieger können sich Taucher auch auf künstliche Korallenriffe und Kunstskulpturen freuen.

Laut den Berichten soll die neue Attraktion strenge Umweltstandards einhalten und das Wachstum der Meereslebewesen fördern sowie das lokale Ökosystem wiederbeleben. Wie die Meeresbiologin Adriana Humanes von der Cook University in Australien laut CNN erklärte, seien künstliche Korallenriffe jedoch nicht immer ökologisch sinnvoll.

„Da Korallenriffe in gutem Gesundheitszustand immer seltener vorkommen und Taucher immer erfahrener werden, sind künstliche Riffe zu beliebten Alternativen geworden, die von Regierungen und der Tourismusindustrie genutzt werden, um Besucher für bestimmte Gebiete von Interesse zu gewinnen", sagt Humanes. Allerdings könnten die Materialien wie Kupfer, Aluminium, Blei und Stahl sowie andere potenzielle Schadstoffe Schwermetalle ins Meerwasser leiten und die umliegenden Meeresorganismen beeinflussen.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.