Berliner machen spät Urlaubspläne

| Tourismus Tourismus

In der Corona-Pandemie entscheiden sich die Berliner nach einer Umfrage spät oder gar nicht für einen Sommerurlaub. Bis Mitte Mai - rund sechs Wochen vor Beginn der Schulferien - hatten nur 28 Prozent der Befragten feste Pläne, wie die Berliner Sparkasse am Montag mitteilte. Vor der Corona-Pandemie waren es im Jahr 2019 zum gleichen Zeitpunkt 69 Prozent gewesen.

«Für viele ist das Reisen in diesem Sommer nicht nur eine gesundheitliche, sondern auch eine finanzielle Frage», erklärte die Sparkasse. Insgesamt sei die Stadt relativ glimpflich durch die Wirtschaftskrise gekommen. «Doch wer in Gastgewerbe, Tourismus, Handel oder Verkehr arbeitet, den hat es in der Hauptstadt besonders stark getroffen.»

15 Prozent der Befragten gaben an, wegen Corona von Juni bis September keine Reise zu planen, weitere 23 Prozent hatten es auch unabhängig von der Pandemie nicht vor. Wer im Mai schon Urlaubspläne hatte, der bleibt nach der Umfrage meist im Land. Gut die Hälfte plane Deutschland-Urlaub, viele davon an Ost- und Nordsee. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.