Bislang keine Stornowelle in Rheinland-Pfalz

| Tourismus Tourismus

Die nach der Unwetterkatastrophe im Ahrtal von anderen Tourismusregionen befürchtete Stornowelle von Urlaubern ist bislang ausgeblieben. «Flächendeckende Stornierungen in ganz Rheinland-Pfalz sind nicht zu verzeichnen», teilte die Marketinggesellschaft Rheinland-Pfalz Tourismus (RPT) am Donnerstag mit.

Es habe bei Gästen vereinzelt Verunsicherung rund um das Ausmaß der Flutkatastrophe gegeben. So seien auch Einschränkungen für den Urlaub vor Ort oder bei der Anreise für nicht betroffene Regionen befürchtet worden. «Diese anfänglichen Befürchtungen, ganz Rheinland-Pfalz sei von den Überflutungen betroffen, konnten mittlerweile ausgeräumt werden», sagte die stellvertretende RPT-Geschäftsführerin Anja Wendling. «Außer in das Ahrtal können Gäste in alle anderen Regionen problemlos und sicher reisen.»

Diese Botschaft müsse auch in der Kommunikation verstärkt übermittelt werden. «Verunsicherungen und Unklarheiten über die Situation in Rheinland-Pfalz schaden den Gastgebern und Touristikern», sagte sie. Diese bräuchten nach der langen Zwangspause durch die Corona-Pandemie eine erfolgreiche Sommersaison. Das bedeute keinesfalls, dass die Situation im Ahrtal vergessen sei. Die RPT werde dort beim Wiederaufbau der touristischen Infrastruktur mit anpacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.