Booking zielt auf Ängste der Reisenden 

| Tourismus Tourismus

Das weltgrößte Reiseunternehmen Booking Holdings nutzt die Ängste der Reisenden aus, um neue Produkte einzuführen oder zu optimieren. Dazu zählt die Flugsuche genauso wie Versicherungen oder Garantieleistungen, die bei Komplikationen ausgezahlt werden sollen. Dazu nutze das Unternehmen die Sorgen und Ängste der Reisenden quasi als Linse, um die eigenen Produkte zu priorisieren. 

Das Unternehmen wolle damit die Reisebuchungen der User so stressarm und einwandfrei wie möglich gestalten, sagte Glenn Fogel, Präsident und CEO der Booking Holding auf dem Skift Global Forum in New York. "Wenn ich in einer fremden Stadt bin, möchte ich eine Benachrichtigung von der Booking.com-App erhalten, die mich über ein Museum oder ein anderes Ereignis in der Nähe informiert, damit ich das per Knopfdruck direkt buchen kann", sagte Fogel im Gespräch mit Skift.

Ein weiterer Bereich, den Booking ausbauen möchte, sind Ferienhäuser und Kurzzeitvermietungen. Während Booking.com eines der ersten Unternehmen war, das Ferienhäuser anbot, hat Airbnb schnell aufgeholt. Laut Fogel besteht etwa ein Drittel des Geschäfts von Booking.com aus alternativen Unterkünften. Das Unternehmen plane, eine breitere und tiefere Abdeckung, erklärte der CEO laut Skift.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.