Deutsche Bahn startet bundesweites Coworking-Netzwerk

| Tourismus Tourismus

Reisende können das Coworking-Angebot der Deutschen Bahn künftig an vier weiteren Standorten nutzen. Mit Flächen für mobiles Arbeiten an den Hauptbahnhöfen in Hannover, Frankfurt am Main, Karlsruhe und Nürnberg will die DB den Aufenthalt am Bahnhof attraktiver gestalten. Den ersten Coworking-Standort eröffnete die DB im Sommer 2020 am Berliner Hauptbahnhof. Ziel ist es, mit modernen, bedarfsorientierten Services an Bahnhöfen mehr Menschen vom Umstieg auf die Bahn zu überzeugen und so Schritt für Schritt den Klimaschutz voranzutreiben.

„Selbstbestimmtes Arbeiten bekommt immer mehr Bedeutung. Nach den letzten anderthalb Jahren haben wir gemerkt, dass wir neben dem klassischen Büro und Homeoffice auch flexible, professionelle Arbeitsmöglichkeiten von unterwegs brauchen. Mit ‚everyworks‘ bieten wir moderne Arbeitsplätze am zentralsten Ort der Stadt: dem Bahnhof. Mit diesem Mehrwert machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und geben vor allem Menschen, die pendeln und geschäftlich reisen, einen weiteren Anreiz, auf die klimafreundliche Schiene umzusteigen“, so Dr. Meike Niedbal, Leiterin „Smart City“ der DB.

Ab sofort können Interessierte auf der neuen Coworking-Fläche im Hauptbahnhof Hannover einen von zehn Arbeitsplätzen oder einen Meetingraum nutzen und per App abrechnen. Zudem können „everyworks“-Kunden ab sofort auch Arbeitsplätze in den Coworking-Büros vom Kooperationspartner Design Offices an den Hauptbahnhöfen Karlsruhe und Nürnberg nutzen. Weitere „everyworks“- Arbeitsplätze folgen im November im IntercityHotel am Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Mit den Hauptbahnhöfen Frankfurt am Main, Berlin und Hannover gehören drei der zehn meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands zum Coworking-Netzwerk. An den fünf Coworking-Bahnhöfen sind täglich über 1,3 Millionen Menschen unterwegs. Weitere „everyworks“-Standorte sind in Planung.

So funktioniert es

Die „everyworks“-App steht kostenlos im Apple Store und Google Play Store zum Download bereit. Nach erfolgreicher Registrierung können Kunden einen sogenannten Minute Seat je nach Bedarf für wenige Minuten oder ganze Tage buchen und minutengenau abrechnen. Er kostet 16 Cent pro Minute. WLAN, Kaffee, Tee und Wasser sind inklusive. Als Eröffnungsangebot erhalten Nutzer in Hannover 60 Freiminuten. Die neue „everyworks“-Fläche im Hauptbahnhof Hannover liegt am Ausgang Ernst-August-Platz und bietet zwölf Arbeitsplätze und einen Meetingraum mit Bildschirm und Whiteboard. Für vertrauliche Telefonate steht auch eine Telefonbox bereit. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.