Deutsche Bahn verkauft Ameropa

| Tourismus Tourismus

Wie geplant, hat die Deutsche Bahn (DB) ihr Tochterunternehmen Ameropa Reisen verkauft. Neuer Besitzer ist Familien-Holding Liberta Partners aus München. Die Investoren wollen auch nach der Übernahme enge Kooperationspartner der Deutschen Bahn bleiben. Ameropa-Angebote für Kurztrips und Bahn-Reisen werden in rund 7.000 Reisebüros und rund 400 DB-Reisezentren verkauft.

„Ameropa steht weiterhin für Urlaub mit der Bahn“, sagtg Michael Peterson, Vorstandschef DB Fernverkehr. Florian Korp, Partner bei Liberta Partners, kündigt an, den Veranstalter dabei zu unterstützen, seine „Potenziale auszuschöpfen, bestehende Partnerschaften auszubauen und noch mehr innovative Angebote zu entwickeln“.Kai de Graaff, seit sieben Jahren Geschäftsführer von Ameropa, bleibt in dieser Funktion im Unternehmen.

Nach eigenen Angaben investiert Liberta gezielt in Unternehmen mit Zukunftspotenzial im deutschsprachigen Raum und unterstützt sie bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle. Die Deutsche Bahn verkauft Ameropa, im Rahmen der neuen Strategie „Starke Schiene“, bei der es darum geht, sich auf das Kerngeschäft, den Eisenbahnverkehr in Deutschland, zu konzentrieren. Der Gesellschafterwechsel soll am 3. Februar 2020 vollzogen werden.

Der Käufer bekommt zumindest ein Unternehmen mit einem modernen Erscheinungsbils, denn gerade erst hat Ameropa seinen Auftritt überabeitet, um die „Position als Marktführer für Bahnreisen zu stärken“ (Tageskarte berichtete)

Die Ameropa-Reisen GmbH ist ein deutscher Reiseveranstalter mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe, die sich vor allem auf Kurzreisen in Deutschland und seinen Nachbarländern, auf Bahnreisen sowie auf Club-Spezialreisen spezialisiert hat. Sie ist eine hundertprozentige Tochter der DB Fernverkehr AG. Der Name ist ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen Amerika und Europa zusammensetzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.