Deutsche buchen wieder Sommerziele

| Tourismus Tourismus

Eine aktuelle Datenanalyse von Skyscanner zeigt, dass in Deutschland wieder zunehmend Reisen gebucht werden. In den vergangenen Wochen haben sowohl Suchanfragen als auch Buchungen deutlich zugenommen. So sind in den vergangenen vier Wochen die Suchanfragen für Flüge aus Deutschland (Rückflüge, Economy Class) um 44 Prozent gestiegen. In der vergangenen Woche vom 15. Juni an stieg die Suche nach internationalen Reisen gegenüber der Vorwoche um 29 Prozent.

Die zehn meistgesuchten Sommerziele für Reisen im Juli und August waren in den vergangenen Wochen:

  1. Palma de Mallorca
  2. Berlin
  3. Thessaloniki
  4. Athen
  5. Istanbul
  6. Frankfurt
  7. Düsseldorf
  8. Lissabon
  9. Kreta
  10. München

Die wöchentliche Umfrage von Skyscanner unter mehr als 5.000 Reisenden weltweit zeigt, dass die positive Einstellung zum Reisen allgemein zunimmt. Besonders ist dies für Inlandsreisen der Fall. Viele Deutsche nutzen die Gelegenheit, um im Sommer 2020 ihr eigenes Land zu erkunden.

Die Ergebnisse für Deutschland im Überblick:

  • 58 Prozent der deutschen Reisenden glauben, dass sich die weltweite Reisesituation aktuell verbessert, verglichen mit 62 Prozent im europäischen Durchschnitt.
  • 27 Prozent der deutschen Reisenden glauben, dass es derzeit sicher ist, international zu reisen

Jon Thorne, Direktor Kundenzufriedenheit bei Skyscanner kommentiert: „Wir sehen aktuelle eine Zunahme der Suchanfragen sowohl für Auslandsreisen als auch für Ziele innerhalb Deutschlands. Spannend ist, dass auch das Buchungsvolumen wieder ansteigt. Wir erwarten, dass die Nachfrage weiter wächst, da die Beschränkungen in Europa und vielen anderen Ländern weiter abnehmen. Trtaditionelle Urlaubsziele, die deutsche Reisende gerne besuchen, könnten in den kommenden Wochen noch beliebter werden.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.