Die Kamera hat im Urlaub (fast) ausgedient

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Die meisten Urlauber verzichten auf die extra Kamera im Gepäck und schießen ihre Fotos überwiegend mit dem Smartphone. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So sagen sieben von zehn Urlaubern (70 Prozent), dass sie ihre Urlaubsfotos überwiegend mit dem Smartphone schießen. Vor allem unter den 16- bis 29-Jährigen nimmt kaum mehr einer eine extra Kamera mit. 84 Prozent geben in dieser Altersgruppe an, ihre Fotos auf Reisen überwiegend mit der Handykamera zu machen. Bei den 65-Jährigen und Älteren sind es dagegen lediglich 42 Prozent.

„Beim Wanderurlaub oder bei der Städtereise mit Handgepäck zählt oftmals jedes Gramm im Koffer oder Rucksack. Da sind schwere Kameras unpraktisch – aber auch nicht immer vonnöten, da viele Smartphones heute bereits mit sehr guten Kameras ausgestattet sind“, sagt Bitkom-Tourismusexpertin Miriam Taenzer. „Das Smartphone ist meistens sowieso in der Hosentasche und schneller können Urlaubserlebnisse anschließend auch kaum bearbeitet und geteilt werden.“

Geknipst, bearbeitet, geteilt!

Mehr als vier von zehn Urlaubern (43 Prozent) teilen ihre Urlaubserlebnisse wie Fotos oder Reiseberichte digital im Internet, sei es in sozialen Netzwerken oder auf einem Blog. Rund sechs von zehn der 14- bis 29-Jährigen (59 Prozent) veröffentlichen so ihre Urlaubserfahrungen, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 55 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 46 Prozent. Die 65-Jährigen und Älteren machen dies nur selten (12 Prozent).
 

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