Digitalisierung: FTI nimmt Gebühr für gedruckte Reiseunterlagen

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FTI setzt auf papierlosen Urlaub: Der Veranstalter erhebt ab dem 4. November für gedruckte Reiseunterlagen drei Euro Gebühr. Man wolle die Kunden noch stärker zu papierlosen Unterlagen animieren, um einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten, erklärte FTI auf Anfrage. Rund 70 Prozent der Kunden bevorzugten schon jetzt digitale Reisedokumente.

Keine Gebühr fällt weiterhin bei bestimmten Reisezielen wie etwa Kuba an. Auf der Karibikinsel sei das Booklet für die vorgeschriebene Touristenkarte (Cuba Card) nötig. Auch bei teuren Reisen ab 4500 Euro sind die gedruckten Unterlagen weiter inklusive.

Immer mehr Reiseveranstalter verabschieden sich von Reisedokumenten auf Papier. Bei Tui gibt es seit Ende 2016 keine gedruckten Unterlagen mehr. Thomas Cook nahm von Ende November 2018 an ebenfalls drei Euro für die Papiervariante. Der Veranstalter mit Marken wie Neckermann musste Ende September 2019 Insolvenz anmelden.


 

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