Egencia will ungenutzte Potentiale für Geschäftsreisen eröffnen

| Tourismus Tourismus

Egencia, die Geschäftsreise-Sparte der Expedia Group, hat im Rahmen der Geschäftsreisemesse „Business Travel Show“ in London drei neue Funktionen bekannt gegeben. Diese sollen das Kundenerlebnis, den Geschäftsnutzen und die Mitarbeiterfürsorge verbessern.

Egencia Hotel Conversations

Mit „Hotel Conversations“ sollen Geschäftsreisende und Hotels direkt und in Echtzeit miteinander kommunizieren. Dies funktioniert über die Egencia App, auf der Geschäftsreisende beispielsweise Fragen an Hotels stellen können oder neue Details wie kurzfristige Änderungen ihrer Reise bekannt geben. Die Antworten der Hotels erreichen die Reisenden direkt. Die Bitte nach einem Late-Check-in oder nach einem bestimmten Kopfkissen und die darauffolgende Rückmeldung sollen somit umgehend beantwortet werden.

Ein wichtiger Aspekt sei zudem, dass Hoteliers ihren Geschäftskunden noch vor deren Ankunft ein personalisiertes Erlebnis bieten können. Michael Gulmann, Chief Product Officer bei Egencia: „Die Hotel Conversations revolutionieren die Interaktion zwischen Hotels und Geschäftsreisenden sofort ab Buchung. Der direkte Austausch hat sich in den vergangenen Monaten verdoppelt, was die hohe Bedeutung dieses bisher ungenutzten Kundenangebots unterstreicht.“

Flug- und Hotelarrangements 

Die zweite Neuheit wird durch die Egencia-Zugehörigkeit zu Expedia und deren Hotelbeziehungen möglich. Unternehmen, die die neuen Flug- und Hotelarrangements (Egencia Air and Hotel packages) buchen, erhalten demnach Preisvergünstigungen. Zugleich stünden den Geschäftsreisenden mehr top bewertete Hotels zur Verfügung, die normalerweise außerhalb ihrer Unternehmensrichtlinien liegen würden. 

Neue Traveler Tracker-Funktion 

Der Egencia Traveler Tracker ist eine bestehende Egencia-Anwendung, mit der Reisemanager Fürsorge für reisende Angestellte leisten können. Mit einer Weiterentwicklung sollen die Travel Manager jetzt ganz gezielt herausfinden können, ob sich ein Reisender aktuell in einem überraschend gefährdeten Gebiet befindet. Die Überprüfung sei einfach: Die Travel Manager kreisen die Region, auf die sie aufmerksam geworden sind, auf einer digitalen Landkarte ein und sehen dann umgehend, ob sich ihre Kollegen dort aufhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.