Erstmals mehr als vier Millionen Übernachtungsgäste in Thüringen

| Tourismus Tourismus

Erstmals seit Beginn der Statistik haben Thüringens Hotels, Campingplätze und andere Gästeunterkünfte mehr als vier Millionen Besucher gezählt. Geknackt wurde 2019 zudem die Marke von erstmals mehr als zehn Millionen Übernachtungen seit dem Start der Tourismus-Statistik im Jahr 1991. Das teilte das Landesamt für Statistik am Freitag mit. Demnach stieg die Besucherzahl im Vergleich zu 2018 um 5,1 Prozent, die der Übernachtungen um 5 Prozent.

Unter den rund 265 000 Gästen mit Wohnsitz im Ausland waren mit rund 13 Prozent vor allem Besucher aus den Niederlanden vertreten. Die Besucher aus dem Ausland buchten insgesamt 627 000 Übernachtungen - neun Prozent mehr als 2018. Am stärksten besucht waren die Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar mit rund 1,44 Millionen Gästen - aber auch im Thüringer Wald wurden mit 1,43 Millionen ähnlich viele Besucher erfasst.

Angaben über die Gründe des Anstiegs machten die Statistiker in ihrer Mitteilung nicht. Allerdings hatte sich das Jubiläum der 1919 in Weimar gegründeten und international bekannten Architektur- und Design-Schule Bauhaus bereits in anderen Besucherstatistiken Thüringens deutlich bemerkbar gemacht. Für die Statistik berücksichtigt das Landesamt Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Betten; bei Campingplätzen werden Dauercamper herausgerechnet.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.