Flextarif bei Alltours nur noch mit Aufpreis

| Tourismus Tourismus

 Anders als viele Mitbewerber hat der Reiseveranstalter Alltours für seinen Flextarif bislang keinen Aufpreis verlangt - er war bei Pauschalreisen inklusive. Doch damit ist jetzt Schluss.

Ab sofort kann die Option, mit der sich Pauschalreisen bis 14 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen gratis stornieren oder umbuchen lassen, als Zusatzleistung hinzugebucht werden - für 27 Euro Aufpreis pro Erwachsenen. Für Mitreisende unter 18 Jahren bleibt der Flextarif laut dem Veranstalter bei der Mehrzahl der Buchungen kostenfrei.

Ausnahmen sind, wenn es buchungstechnisch - meist aufgrund der jeweiligen Bedingungen des Hotels - notwendig sei, einen Jugendlichen als Erwachsenen zu buchen. In diesem Fall würde die Gebühr für den Flextarif auch für den Jugendlichen anfallen, so Alltours.

Flextarife wurden im Zuge der Corona-Pandemie von vielen Veranstaltern eingeführt, als die Menschen wegen der teils kaum vorhersehbaren Regeln und Beschränkungen rund ums Reisen unsicher und sehr zurückhaltend beim Buchen waren. So wie Alltours behalten auch andere Veranstalter Flextarife nun langfristig im Angebot. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.